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Leserbrief

Hat CO2 uns blind und taub gemacht?

Max Matt, Im Moosacker 28, Altstätten | 11. Oktober 2021

«Auch wenn alle einer Meinung sind, können doch alle unrecht haben.» Dieses Sprichwort von Bertrand Russell muss man sich gut merken. Bevor gegen CO2 demonstriert wird, sollte zuerst die wichtigste Frage aller Fragen geklärt werden. Warum hat der CO2-Gehalt der Luft nicht schon längstens eine bedrohliche Höhe erreicht, wenn täglich u. a. Milliarden von Menschen und Tieren Sauerstoff ein- und CO2 ausatmen und ununterbrochen weltweit technische Verbrennungen stattfinden? Das CO2 in der Luft beschäftigt die Gelehrten tatsächlich seit dem 18. Jahrhundert. Vor etwa 120 Jahren war man in der Lage, die Luftzusammensetzung zu analysieren. Die Analysen ergaben 0,03 bis 0,06 Prozent CO2 (damals Kohlensäure genannt) in der Luft, je nachdem wo und wann die Luft analysiert wurde. Was die Gelehrten schon damals schafften, verdient auch heute noch Respekt. Seit wenigen Jahrzehnten wird weltweit der Einfachheit halber nur noch von einem CO2-Gehalt der Atmosphäre geredet. Zurzeit steht dieser Gehalt bei 0,04 Volumen-Prozent. Das ändert nichts daran, dass da und dort weniger oder auch mehr CO2 vorhanden ist. So ist der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre gegen andere Angaben annähernd konstant. Ändert sich das Klima, wie angenommen wird, müssen wohl andere Ursachen verantwortlich sein. Also, warum hat sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre in den vergangenen 120 Jahren nicht vervielfacht? Das CO2-Gas ist die Kohlenstoffquelle für die grünen Pflanzen. Kohlenstoff ist einer von mehreren Lebensfaktoren für die Pflanzen. Bei Tageslicht entziehen die grünen Pflanzen ständig der Atmosphäre CO2 und geben frischen Sauerstoff der Atmosphäre zurück. Teils CO2 wird im Meerwasser aufgelöst. CO2 ist in einem biologischen Kreislauf eingeschlossen. Solange das Gleichgewicht in der Biosphäre und Atmosphäre vorhanden ist, geht vom CO2 keine Gefahr aus. Trotzdem wird gegen ein lebenswichtiges Gas demonstriert, währenddem das wichtigste Ziel zum Überleben eiskalt lässt, warum eigentlich? Das kann doch nicht im Ernst sein! Haben CO2-Akteure blind und taub gemacht? Das könnte den Eifer gegen das CO2 erklären und warum nur zugeschaut wird, wie zum Beispiel die grüne Lunge der Erde kleiner und kleiner wird und wie die globale Umweltverschmutzung und Umweltvergiftung zu ­Wasser, am Boden und in der Luft immer mehr um sich greifen. Wir ­müssen mächtig mehr schaffen, dass wir nicht nach und nach ­unsere ­Lebensgrundlagen auf der Erde ­selber zerstören.

Max Matt,
Im Moosacker 28, Altstätten

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