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Leserbrief

Zum Nachdenken

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen | 7. Oktober 2021

Auf der Titelseite vom «Volksblatt» vom 6. Oktoober unter dem Titel «Regierung will sich vom Gedanken der Nachhaltigkeit leiten lassen» ist Folgendes zu entnehmen: «Als roter Faden zieht sich die Nachhaltigkeit aus sozialer, ökonomischer, ökologischer sowie finanzieller Sicht durch das Programm.» Weiter heisst es auf Seite 5 unter soziale Nachhaltigkeit: «Zusammenhalt der Gesellschaft festigen und das Verbindende in Liechtenstein und der Region pflegen und fördern.» Im Gegensatz dazu ist auf Seite 3 unter «Gültigkeit von Impfnachweisen verlängert» Folgendes zu lesen: «Ausserdem wurde in der Covid-19-Verordnung verankert, dass einem Covid-19-Zertifikat Nachweise gleichgestellt sind, die belegen, dass eine Person aus medizinischen Gründen weder geimpft noch getestet werden kann.» Weiter ist zu lesen: «Für solche Personen muss der Betreiber oder Veranstalter besondere Schutzmassnahmen vorsehen, wie etwa die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske oder das Einhalten des Abstands.» Da sollen also Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen weder impfen noch testen lassen können, in menschenunwürdiger Weise zur Schau gestellt werden. Eine Regierung sollte alles daran setzen, um einer Gesellschaft ein friedliches und harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen, um den sozialen Frieden zu fördern und zu gewährleisten. Wie aber lässt sich das mit einem Covid-19-Zertifikat, das offensichtlich zu einer Spaltung der Gesellschaft beiträgt, vereinbaren?

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen

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