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Leserbrief

Impfung: Ja oder Nein?

Georg Kieber, Binzastrasse 8, Mauren | 7. Oktober 2021

Man denkt, es sei keine Rechtfertigung geschuldet, und redet deshalb ungern über die Impfung. Aber vielleicht sind einige Gedanken dazu doch von Interesse. Angetrieben von der Hoffnung, Mittel gegen Krebs, multiple Sklerose, Schuppenflechte oder Rheuma zu finden, forschen Wissenschaftler seit Jahrzehnten an der mRNA-Technologie. Viele Big-Pharma-Firmen stiegen jedoch aus der Forschung aus, weil sie die Aussicht auf Erfolg als relativ gering erachteten. Junge Unternehmen wie Moderna oder Biontech blieben jedoch am Ball. Nachdem am 31. Dezember 2019 Behörden aus Wuhan von einem neuartigen Virus berichteten und als daraufhin die Weltgesundheitsorganisation im März 2020 von einer «Pandemie» sprach, war der Weltmarkt für eine Coronaimpfung eröffnet. Pfizer hatte sich das Kleinunternehmen Biontech einverleibt und in weniger als einem Jahr war der Coronaimpfstoff mit einer provisorischen Zulassung auf dem Markt. Das Online-portal für Statistik (Statista) schätzt das Verkaufsvolumen für das Jahr 2021 auf über fünfzig Milliarden Dollar. Wie der Impfstoff wirkt, lässt sich für Laien nicht erschliessen, immerhin aber erkennen, dass er in die tiefsten Schichten des Lebens vordringt. Es handelt sich um ein genetisches Molekül, das genetische Anweisungen für den Aufbau eines Coronavirus-Proteins (Spike) enthält. Robert Malone, ein amerikanischer Virologe, bezeichnet sich als «Erfinder» des mRNA-Impfstoffs, als Opfer von Intrigen sei sein wissenschaftlicher Beitrag jedoch unterdrückt worden. Aus diesem Grund womöglich frustriert oder, vielleicht weiss er es doch, stellt er heute die Sicherheit des Impfstoffs infrage und sagt, der Impf-Hype sei nur «durch die Zensur Andersdenkender» möglich geworden. Im Unterschied zur Kopfwehpille gibt es zur Impfung keinen Beipackzettel und keine Aufklärung über «Risiken und Nebenwirkungen», die Produzenten lehnen Haftung und Verantwortung ab. Zwischenzeitlich haben wohl die meisten aus dem eigenen Umfeld von «Nebenwirkungen» erfahren, die wissenschaftlichen Untersuchungen dazu sind jung, ein erster Zwischenbericht darüber wurde als sda-Meldung am 29. September 2021 auch im «Volksblatt» publiziert. Mit diesen Ausführungen möchte ich lediglich vermitteln, dass Nichtgeimpfte in aller Regel keine Impfgegner sind, sondern sich nach Abwägen beider Aspekte «anders» entschieden haben.

Georg Kieber, Binzastrasse 8, Mauren

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