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Leserbrief

Biblische Zeiten

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 2. Oktober 2021

Die Schlagzeilen über das Weltgeschehen regen zum Nachdenken an und generieren viele Fragen. Man sucht nach Antworten. Ein renommierter Psychiater aus Vorarlberg verwies bei einem Vortrag auf die Bibel – dort seien auf alle Fragen Antworten zu finden. So folgte ich diesem Rat und wurde fündig. Ob gläubig oder nicht – diese Worte scheinen zuzutreffen:
Gen 11,7: «Und dann sagte er: Ans Werk! Wir steigen hinab und verwirren ihre Sprache, damit niemand mehr den anderen versteht!»
Hierzu ein paar aktuelle Beispiele: 3G wird als normales Leben definiert. Eine Impfung, die keine sterile Immunität generiert, wird als solidarisch bezeichnet. Der Staat delegiert Kontrollaufgaben der Behörden an Gastgeber und selbstständige Unternehmer. Anstatt von Zensur wird von nicht bestandenem Faktencheck gesprochen. Privat­personen müssen die Prüfung der ­Gesetzmässigkeit der Covid-Ver­ordnung initiieren usw.
Gen 11,9: «Darum heisst diese Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache der Menschen verwirrt und von dort aus die Menschheit über die ganze Erde zerstreut.»
Der Turmbau zu Babel ist ein zutreffendes Sinnbild für ein grössenwahnsinniges Vorhaben des ­Menschen, um Gott nahe- bzw. schlussendlich gleichzukommen.
Offb 7,14: «Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der grossen Bedrängnis kommen;…»
In Bezug auf die Bedrängnis geht es den Ungeimpften aktuell auch sehr ähnlich.
Ebenfalls die Redewendung «Hier geht es wie in Sodom und Gomorra zu» hat einen biblischen Ursprung und umschreibt das aktuelle Weltgeschehen zutreffend. Warum lernt der Mensch nichts aus der Vergangenheit? Traurig und tragisch!

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen

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