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Leserbrief

Coronazeiten – Schwere Zeiten

Walter Meier, Städtle 4, Vaduz | 20. September 2021

Die Coronapandemie ist beängstigend und vielen beginnt sie mit den damit zusammenhängenden Erschwernissen auf den Geist zu gehen. Es bleibt eine Gratwanderung der Massnahmen zur Schadensbegrenzung. Was tun? Auch Experten sind im laufenden Lernprozess und können nur Schritt für Schritt raten – so auch die Politik. Da passt der Ausspruch von J.F. Kennedy, «Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst». Liechtenstein hat in der Pandemie bisher viel für seine Bevölkerung getan. Gratis impfen, gratis testen, Unterstützung der Wirtschaft in Millionenhöhe, Erhalt der Arbeitsplätze und weitere zahlreiche Massnahmen und Anpassungen mit dem Ziel, die Pandemie gut zu überstehen. Gesamthaft gesehen und im internationalen Vergleich stehen wir gut da.
Was kann die Bevölkerung für das Land tun: Fürs erste, vertieft nachdenken über die Ursache von Pandemien. Generell umdenken im Verhalten, denn diese Pandemie ist, wie der bekannte Biologe Andreas Moser in einem Interview sagte: «Nasenwasser gegenüber dem, was mit dem Klimawandel auf die Erde zukommen wird! Wir stehen vor einer tief greifenden Transformation. Viren sind Transformatoren der Biologie und Teil der Natur und sie werden nicht einfach verschwinden. Der Mensch kann, besser als alle Lebewesen, lernen damit umzugehen. So lange wir in diesem ­Anpassungsprozess stecken, müssen wir die laufenden Notmassnahmen (Impfen, Schützen, Kontakte reduzieren etc.) individuell, verantwortungsbewusst und so gut wie ­möglich mittragen und umsetzen. Mit Kuhschellen wird sich das Virus wohl kaum verscheuchen lassen.

Walter Meier,
Städtle 4, Vaduz

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