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Leserbrief

Zu bedenken

Markus Biedermann, Eggasweg 2, Vaduz | 20. September 2021

Ein «K-Tipp»-Test zeigt: Alle Gesichtsmasken geben Schadstoffe ab!
Der «K-Tipp» untersuchte bei insgesamt 20 Hygiene- und FFP2-Masken, wie viele Schadstoffe sie ausgasen. Das Resultat ist wenig erfreulich: Alle Produkte enthielten Schadstoffe.
So fanden die Experten Rückstände von Dimethylacetamid, Toluol und Styrol. Diese Stoffe können Kopfweh, Schwindel, Atmungs- und Hautprobleme verursachen und stehen in Verdacht, die Fruchtbarkeit oder ungeborene Kinder zu schädigen. Die höchsten Mengen an flüchtigen Kohlenwasserstoffen (VOC) fand das Speziallabor in FFP2-Masken: Diese bestehen aus dickerem Filtermaterial als einfache Hygienen­masken. Tipp: Neue Masken vor ­Gebrauch 24 Stunden im Freien ­aufhängen. Dadurch kann man den Schadstoffgehalt reduzieren.
Ergänzend zu diesem Test ist noch zu erwähnen, dass sich Kunst­fasern lösen können und dadurch eingeatmet werden. Diese gelangen möglicherweise in die Lunge, wo es langfristig zu Schädigungen kommen kann. Aus dem Fazit einer Untersuchung von Masken des Instituts für Anaesthesiologie der Technischen Universität München: «Da Hyperkapnie (CO2-Rückatmung) verschiedene Hirnfunktionen einschränken kann, soll diese Studie Hersteller von Masken aufrufen, Filtermaterialien mit höherer Permeabilität für Kohlendioxid zu verwenden. Dies sollte dazu führen, dass eine verminderte Akkumulation und Rückatmung von Kohlendioxid gewährleistet wird. Solange muss der Einsatzbereich der Masken kritisch diskutiert und definiert werden, um unnötige Tragezeiten zu vermeiden.»
Wo der Nutzen verglichen mit den möglichen gravierenden Schäden sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. Wenn gerade Kinder, Kranke und schwächere ältere Menschen das tragen, dann ist das für mich unverantwortlich und sollte sogar verboten werden. Und für alle gilt: Wenn der Schaden den Nutzen bei Weitem übersteigt, dann sollte das klar kommuniziert und nicht unbedacht und ohne zu hinterfragen akzeptiert werden.

Markus Biedermann,
Eggasweg 2, Vaduz

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