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Leserbrief

Solidarität, Herr Ockert? Freiheit, Herr Hoch?

Ute Jastrzab, Fukseriweg 3, Schaan | 17. September 2021

Solidarität mit wem? Mit jenen, die sich weder impfen noch testen, noch Maske tragen wollen? Solidarität mit jenen, die sich lieber lautstark zeternd als Opfer stilisieren, als ihren Teil dazu beizutragen, dass Schutzmassnahmen obsolet werden. Meine Solidarität gilt jenen, die sich nicht impfen lassen können, aber Schutz brauchen, jenen mit Familienmitgliedern auf der Intensivstation, jenen, die auf wichtige Operationen warten müssen, weil Krankenhäuser zu überlasten drohen. Meine Solidarität gilt den Kindern und Jugendlichen, die sich endlich wieder frei bewegen wollen und allen Menschen, die ihren Teil beitragen, als vernünftiges Mitglied einer Gesellschaft, damit diese Pandemie endlich ein Ende findet.
Unter anderem sind es Freiheitsinterpretationen wie die von Ihnen, Herr Ockert und Herr Hoch, die andauernde Schutzmassnahmen wie 3G erst notwendig machen. Sie rufen nach Freiheit und meinen nur sich selbst. Niemand wird zur Impfung gezwungen, man kann sich auch testen lassen – Wer das eine nicht will, muss das andere halt mögen. Und richtig, als Teil einer Gesellschaft hört die Freiheit, meine Faust zu schwingen, dort auf, wo die Nase des anderen beginnt. Echte Liberalisten leisten ihren gesellschaftlichen Beitrag, um möglichst viel individuelle Freiheit des Einzelnen zu erreichen.
Was ist ihr Beitrag? Wir alle wollen uns wieder frei bewegen und normal leben können, da sind wir uns einig. Aber die meisten sind sich ­bewusst, dass die Pandemie nicht weggeht vom Zetern vor dem ­Regierungsgebäude …
Weiterhin gute Gesundheit.

Ute Jastrzab, Fukseriweg 3, Schaan

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