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Leserbrief

Dringender Handlungsbedarf, Teil zwei

Renata Reich-Vedana, Dominik Banzer-Strasse 29, Triesen | 29. Juli 2021

Seit dieser brutalen Tierquälerei vor circa vier Monaten wurde die Bevölkerung nicht mehr informiert, wie diese Straftat nun geahndet wurde. Lediglich am 7. Juni 2021 wurde über Radio L mitgeteilt, dass es sich um den brasilianischen Knecht handelt, der diese Gräueltat begangen haben soll, er auf der Flucht sei und dass die Waffe diesem Bauern gehöre, bei dem der Knecht angestellt war. (Auch das «Volksblatt» berichtete ausführlich über den Fall, zuletzt am 6. Mai 2021.) Niemand weiss aber genau, mit Ausnahme der beiden Landwirte, wer es nun wirklich war. Es ist einfacher, die Geschichte des Besitzers des gesagten Bauernhofes zu glauben. Selbst wenn es der Knecht war, jemand hat diese Tat gefilmt. Die Vermutung liegt nah, dass es der Bauer war und somit wäre er schon deswegen mitschuldig. Weiter gilt er als Inhaber und Betreiber des Bauernhofes als Verantwortlicher. Nun darf der Bauer froh und munter weitermachen und niemand kontrolliert, wie viel Tiere in der Zwischenzeit gequält wurden. Die Bevölkerung hat das Recht darauf zu erfahren, was bis dato getan wurde. Gegen diesen Landwirt müsste ein sofortiges Tierhalteverbot erteilt werden, bis alle Fakten auf dem Tisch liegen. Falls unser veraltetes Tierschutzgesetz das nicht erlaubt, muss umgehend eine Sonderbewilligung seitens der Regierung erteilt werden, um diesen Stall schliessen zu können. Es kann nicht sein, dass im Moment alles unter den Teppich gekehrt wird. Für etwas haben wir eine Regierung. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die sich für unsere Tiere einsetzen.

Renata Reich-Vedana, Dominik Banzer-Strasse 29, Triesen

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