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Leserbrief

Zu «Impfen im Europa-Vergleich»

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen | 28. Juli 2021

Der Bericht auf der Titelseite im «Volksblatt» vom 22. Juli («Impfen im Europa-Vergleich») führt 44 Länder mit dem Anteil geimpfter Personen in Prozent auf. Auffällig ist der Vergleich zu den Sieben-Tages-Inzidenzen pro 100 000 Einwohner. Also der Schnitt der positiv Getesteten der letzten sieben Tage, hochgerechnet auf 100 000 Einwohner, die uns die Politik gerne auch als Erkrankte präsentiert. Da diese sogenannten «Fallzahlen» über das Schicksal der gesamten Menschheit entscheiden, müssen wir sie näher betrachten. Es ist nicht so, dass die Länder mit den höchsten Impfquoten auch die tiefsten «Fallzahlen» aufweisen. Im Gegenteil. Malta, mit der höchsten Impfquote (Platz 1) meldet 276,4 «Erkrankte» auf 100 000 Einwohner (Stand 22. Juli 2021). Kosovo, mit der tiefsten Impfquote (Platz 44) meldet 4,0 «Erkrankte» auf 100 000 Einwohner (Stand 22. Juli 2021). Da frage ich mich, warum die Politik mit allen erdenklichen Mitteln auf Biegen und Brechen versucht, die gesamte Weltbevölkerung zu impfen? Johnson & Johnson testet Teilnehmende ab 12 Jahren. AstraZeneca testet ihren Impfstoff an Kindern von 6 bis 17 Jahren. Der chinesische Hersteller Sinovac Biotech testet Kinder zwischen 3 bis 17 Jahren. Biontech/Pfizer und Moderna testen ihren Impfstoff bereits an Kindern zwischen 6 Monaten und 11 Jahren, obwohl keinerlei Gefahr für diese und ältere Altersgruppen besteht, an Corona ernsthaft zu erkranken. Da stellt sich zwingend die Frage über das Risiko-Nutzen-Verhältnis. Der Nutzen einer solchen Impfung steht für Kinder in keinem Verhältnis zu einem möglichen Risiko für das kindliche Immun- und Nervensystem. Wir befinden uns in einem beispiellosen Impfwahn, in dem niemand die mittelfristigen, geschweige die langfristigen Folgen der Impfung abschätzen kann. Wer übernimmt hier die Verantwortung über mögliche Folgeschäden? Die Politik? Die Hersteller? Wer? Wir sollten uns vermehrt darauf konzentrieren, die Kranken zu heilen, nicht die ­Gesunden mit irrationalen Ängsten und Horrorszenarien krankzumachen.


Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen

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