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Leserbrief

Antwort an Herrn Kaufmann

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, 9495 Triesen | 21. Juli 2021

Am 2. Dezember 2020 wurde weltweit erstmals ein mRNA-Impfstoff für die Anwendung am Menschen durch eine staatliche Regulierungsbehörde zugelassen. Dass die mRNA-Technologie seit längerer Zeit erforscht wird, ist korrekt, ändert aber nichts an der zuvor genannten Tatsache.
Geld sowie flexibles Agieren von Pharma und Behörden ermöglichten es, in Rekordzeit zu agieren. Jedoch kann Zeit durch nichts ersetzt werden. Die Langzeitfolgen sind aktuell unbekannt. Die Zeit wird zeigen, was Sache ist.
Auf der Swissmedic-Website sind u. a. Fachinformation zu den entsprechenden Impfstoffen zu finden. Bitte lesen Sie die jeweiligen Arzneimittelinformationen durch – sie werden u. a. auf folgende Information stossen:
«Befristete Zulassung: Aufgrund einer zum Zeitpunkt der Begutachtung des Zulassungsgesuches unvollständigen klinischen Datenlage wird das Arzneimittel Comirnaty befristet zugelassen (Art. 9a Heilmittelgesetz). Die befristete Zulassung ist zwingend an die zeitgerechte Erfüllung von Auflagen gebunden. Nach deren Erfüllung kann die befristete Zulassung in eine ordentliche Zulassung überführt werden.» oder «Dauer des Schutzes: Die Dauer des durch den Impfstoff induzierten Schutzes ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen Studien ermittelt wird.» (Stand der Information Juni 2021)
Ggfs. werden Sie auf weitere Informationen stossen, die zum Nachdenken anregen(?).
Nachdem der Mensch nur über eine Gesundheit verfügt, möge es erlaubt sein, sorgsam mit diesem kostbaren Gut umzugehen und Fragwürdiges zu erörtern.
Ihre «Youtube-Idee» lehne ich dankend ab. Im Mediengesetz ist u. a. in Art. 4 die Funktion der Medien klar definiert. «Die Medien nehmen eine grundlegende gesellschaftliche Funktion wahr und tragen dadurch zu einer umfassenden Information und freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung bei.»
Es gibt mutige, ängstliche, freidenkende, obrigkeitshörige, kritische, vertrauensselige usw. Menschen. Möge das Recht der freien Meinungsäusserung allen Menschen zustehen. «Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.»
Menschen, die sich impfen lassen wollen, sollen dies tun und diejenigen, die dies nicht wollen, sollen es eben nicht tun.

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, 9495 Triesen

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