Leserbrief

Corona und die Juristerei

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 17. Juli 2021

Das Interview mit einem Juristen im «Wirtschaft regional» vom 16. Juli 2021 regte mich zum Nachdenken an.
Wie steht es um den Grundsatz der Verhältnismässigkeit, der in der Gesetzgebung wesentlich ist? Diesem Grundsatz zufolge muss eine Massnahme geeignet, erforderlich und verhältnismässig bezüglich Zweck und Wirkung sein.
Nachdem die mRNA-Impfstoffe in Rekordzeit entwickelt und auf den Markt gebracht wurden sowie erstmals am Menschen eingesetzt werden, verfügen diese lediglich über eine bedingte Zulassung. Demzufolge fehlen aktuell beispielsweise Langzeiterfahrungswerte und der Grundsatz «Die Massnahme muss den Zweck fördern» kann aufgrund der laufenden Studien nicht abschliessend beurteilt werden.
Des Weiteren stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit, da Alternativen existieren, um eine Covid-Erkrankung zu behandeln.
Eine Impfung kann tiefgreifende Auswirkungen auf die jeweilige Person haben. Aufgrund der aktuellen Faktenlage kann ich für Personen, die nicht der Risikogruppe angehören, kein vernünftiges Nutzen- Risikoverhältnis erkennen.
Zwischenzeitlich existieren diverse Fälle von Impffolgen, über welche in den Mainstream-Medien nur zurückhaltend informiert wird. Sind Impffolgen meldepflichtig? Wenn ja, wo werden diese in Liechtenstein registriert?
Auch sind aktuell verschiedene wesentliche Fragen ungeklärt (zum Beispiel sterile Immunität). Demgegenüber stehen unter anderem die Worte der Liechtensteiner Ärztekammerpräsidentin: «Die zwei m-RNA Impfungen von Biontech-Pfizer und Moderna sind sicher und schützen in höchstem Masse vor einer Ansteckung sowie vor einer Weitergabe des Virus.»
Summa summarum generieren all diese Informationen für mich eine fragwürdige Faktenlage.
Apropos, warum werden keine Ferienflüge angeboten, bei denen Flugzeuge mit einer neuen Triebwerktechnik und bedingter Zulassung zum Einsatz kommen?

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen

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