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Leserbrief

Unwahrheiten von Walser polemisch dargestellt

Armin Grabher, Bangarten 21, Vaduz | 14. Juli 2021

Betreffend Ihre Leserbriefe «FC Vaduz lässt Nati abstürzen» (12. Juni) und «FC Vaduz und seine Millionen» (8. Juli) finde ich es einfach schade, dass Sie alles negativ reden und viele Unwahrheiten polemisch darstellen. Speziell Sie als ehemaliger FCV- und LFV-Präsident.
Zum Thema, dass der FCV für die Ausbildung der Nationalspieler verantwortlich ist, muss ganz klar darauf verwiesen werden, dass alle Vereine in Liechtenstein im Breitensport ausbilden, für den Spitzensport ab der U12 jedoch der LFV verantwortlich ist.
Es ist logisch, dass bei einer Einwohnerzahl von circa 26 000 mit FL-Pass nicht jedes Jahr Ausnahmespieler wie Frick, Jehle, Burgi, Hasler etc. hervorkommen. Trotzdem gibt der FCV immer wieder jungen Spielern die Möglichkeit, profimässig zu trainieren, zu spielen und sich weiterzuentwickeln. Dass es allerdings oftmals leider nicht zum Spitzenfussball reicht, liegt auf der Hand. Würde der FCV – wie Sie verlangen – nur mit FL-Spielern im Kader die Meisterschaft bestreiten, wäre sehr schnell das Niveau der 1. Liga erreicht, wo ein Profibetrieb unsinnig und gar nicht machbar wäre. Nur zum Vergleich: Der USV Eschen-Mauren hatte zuletzt 14 Ausländer von 25 Spielern und der FC Balzers 14 Ausländer von 26 Spielern. Beide kämpfen die letzten zwei Jahre gegen den Abstieg (wobei die Ausländer mehrheitlich den Meisterschaftsbetrieb bestritten und die FL-Spieler vielfach auf der Bank sassen).
Dass deshalb in der Saison 2021/22 nur noch ein FL-Nationalspieler (Hasler) neben den FCV-Spielern in der Challenge League vertreten ist, kann man wirklich nicht dem FCV anlasten.
Dass Sie nun auch noch die Kosten für das Stadion dem FCV ankreiden, ist einfach lächerlich. Dass die UEFA bestimmte Richtlinien für die Stadien auf Länderspielniveau vorschreibt, sollten Sie eigentlich als ehemaliger Präsident des LFV wissen. Oder wollen Sie lieber auch in Zukunft mit der Nati im Ausland spielen wie beispielsweise in der Quali am 2. September 2021?
Dass Sie der Geschäftsleitung des FCV Halsstarrigkeit und Respektlosigkeit, einen desaströsen Anti-Liechtenstein-Kurs vorwerfen, ist schon schwer akzeptierbar. Dass Sie jedoch verlangen, dass der LFV und der Hauptsponsor die Reissleine schnellstens ziehen müssen, ist nur noch beschämend.
Denn sein «Hobby» vergolden kann sich beim FCV keiner mehr.

Armin Grabher, Bangarten 21, Vaduz

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