Leserbrief

Lehre Christi ist nicht zu ändern

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 8. Juli 2021

Am 7. August 2023 – also in etwa zwei Jahren – wird unser ehrwürdiger Erzbischof Wolfgang Haas 75 Jahre alt. Ob er danach weiterhin unser bischöflicher Hirte sein wird, ist leider ungewiss – denn 75-jährige Bischöfe müssen dem Papst gemäss Kirchenrecht ihren Amtsverzicht anbieten. Diesbezüglich fanden sich am 6. Juli Artikel in unseren beiden Landeszeitungen. Dabei wird leider einmal mehr klar, dass Einige unseren Erzbischof am liebsten «ins Pfefferland schicken» würden. Doch hat er gerade auch für unser Land Wunderbares vollbracht.
Die allermeisten jener modernistischen (mit Verlaub: getäuschten) «Köpfe», welche (schrittweise) die Kirche auf den Kopf stellen (wollen), sind sich nicht bewusst: Sie sind nur Marionetten eines weltweiten üblen Plans zur Bildung einer «Welt-Einheits-(Mischmasch-)Religion».
Wer die Lehre Christi verändert, macht sich zum Feind Gottes. Jesus selbst sagt: «Meint nur nicht, ich bin gekommen, das Gesetz und das, was Gott durch die Propheten gesagt hat, aufzuheben. (…) Denn das sage ich euch: Auch der kleinste Buchstabe im Gesetz Gottes behält seine Gültigkeit, solange die Erde besteht.» (Matth. 5,17-18)
Man frage sich: Wer wird von Seiten der Welt am stärksten bekämpft? Es sind die konservativen katholischen Geistlichen! Also jene Diener Christi, welche die katholische und ewiggültige Lehre Jesu zu bewahren bemüht sind. Sie sind es, welche das gesunde Wertesystem für Gesellschaft und Welt schützen. Sie sind es, welche mittels göttlichen Sakramenten (u. a. Empfang des Leibs Christi in Form der hl. Eucharistie und Sündenvergebung via Beichte) sich um unser aller Seelenheil sorgen. Sie sind es, die sich gegen die Einführung gottloser, scheinheiliger, unheilvoller, zerstörerischer Gesetze aussprechen. Kein Wunder also, dass der «Geist der Welt» solche gottgefälligen Geistlichen am liebsten auf den Mond schiessen würde. All die unfairen Attacken gegen Erzbischof Haas waren und sind also letztlich ein Beweis dafür, dass er auf der Seite Gottes steht.

Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

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