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Leserbrief

Ministerin Monaunis Aussagen

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 8. Juli 2021

Danke den vielen, die meinen Leserbrief «Verantworten» für richtig empfanden und ihn mit Daumen nach oben versahen oder mir schrieben. Da ich gegen Anglizismen bin, widerstrebt mir, das Wort «gelikt» zu verwenden. Also Dank an die Lobenden. Leider ist es auf nur 2500 Zeichen, welche ein Leserbrief haben darf, unmöglich, Sachverhalte tiefer zu betrachten. In Ministerin Monaunis Aussage gäbe es nochmal mindestens 8000 Zeichen an Fragen, Zweifeln, Aufklärungswünschen und nach Transparenz. Aber wenn jeder, dem auffällt, dass sich die Politik, die Regierung und die Gerichte längst zu einem Bollwerk zusammengefunden haben und alles tun, uns Bürger zu manipulieren und zu entmündigen, und wer sich von unseren Volksvertretern nicht nur im Stich gelassen, sondern regelrecht verraten fühlt, möge doch zur Feder greifen und seinen Unmut kundtun. So kann es geschehen, dass wir doch noch eine bessere, eine freiere und eine weniger verlogene Gesellschaft erschaffen können. Die Verfassung garantiert jedem seine Meinungs- und Redefreiheit. Und jeder sollte die Gewissheit erlangen, dass wir Bürger einigen von uns – den Beamten – dafür guten Lohn zahlen, dass sie damit ihre Arbeit für uns so gestalten und wahrnehmen, damit wir in Frieden, in Glück, in Wohlergehen und in Freiheit leben können. Deshalb ist im Grunde jedes neue Gesetz, jede Vorschrift, jede Anweisung und Regulierung grundsätzlich zu hinterfragen und im auch nur geringsten Zweifel an seinem Nutzen, uns Freiheit und Glück zu bescheren, strikte zu verhindern. Vor allem dann, wenn von nur einer kleinen Gruppe ausgeheckt, über unsere Köpfe hinweg in Kraft gesetzt und eine Begründung durch den Einbezug kritischer Stimmen ausschliesst. Lord Stanley of Alderley gründete einen Verein, dessen Mitglieder sich nicht kennen, nie zusammentreffen und keinerlei Beitrag zahlen. Sie verpflichten sich lediglich, jeden Brief an eine Behörde mit den Worten zu beschliessen: «Sie sind, sehr geehrter Herr, mein ergebener und gehorsamer Diener.»


Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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