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Leserbrief

Wieder Tierquälerei

Sylvia Donau, Lavadinastrasse, Triesenberg | 19. Juni 2021

Warum kann das Veterinäramt oder der dafür bestellte Tierbeauftragte, die ja beide zum Schutz und Wohl der Tiere handeln sollen, nicht regelmässige, natürlich unangemeldete Kontrollbesuche bei den Bauernhöfen abhalten. Viel Leid und unerträgliche Schmerzen würden dann so manchen Tieren erspart bleiben. Sie sind genauso Lebewesen wie wir und haben auch nur ein Leben wie wir. Solche schrecklichen Vorfälle dürfen einfach nicht passieren.
Wann geschieht endlich etwas, wann werden Kontrollen verschärft und höhere angemessene Bestrafungen durchgeführt? Wie viele bedauernswerte Tiere müssen noch leiden und sind der Willkür und Grausamkeit gefühlloser Menschen ausgesetzt ? Wann kommt endlich ein akzeptables Tierschutzgesetz? Wie lange wird noch zugesehen? Zwar wurde der verrohte Bauer, der sich ja augenscheinlich keiner Schuld bewusst ist, vom Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen beim Landgericht angezeigt, aber viel zu spät.
Die arme Kuh, die schon mehr tot als lebendig war, muss schon sehr lange entsetzliche Qualen ausgestanden haben, denn eine sechs Zentimeter tiefe (!) und zehn Zentimeter breite (!) klaffende Fleischwunde kommt nicht von heute auf morgen. Dass dieser Bauer auch noch die Frechheit hat, zu sagen, er dachte, dass es nicht so schlimm ist, ist das Allerletzte. Wann wäre es denn für ihn schlimm? Das sind wirklich keine Menschen mehr und ihnen sind Tiere anvertraut. Und die Strafe, die er für dieses abscheuliche Verbrechen bekommt, ist eine Geldstrafe von 1000 Franken.
Jeder, der Gefühle für Tiere hat, kann da nur fassungslos den Kopf schütteln. Aber eben, es ist ja nur eine völlig schutz- und wehrlose Kuh.

Sylvia Donau, Lavadinastrasse, Triesenberg

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