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Leserbrief

Lieber Reinhard

Benjamin Fischer, Am schrägen Weg 21, Vaduz | 19. Juni 2021

Deine Verdienste um den FC Vaduz und den liechtensteinischen Fussballverband sind unbestritten. Über deine jüngsten Standpunkte im «Liechtensteiner Vaterland» zum FC Vaduz darf man hingegen sicher diskutieren. Ich denke, dass ich ebenfalls einiges an Erfahrung zu diesem Thema mitbringe. Während knapp zehn Jahren konnte ich mit dem FCV den Weg von der ersten Liga bis in die Super League mit zwei für den liechtensteinischen Fussball historischen Aufstiegen erfolgreich mitprägen und die Entwicklung des Vereins hautnah miterleben. Damals wie heute gab und gibt es immer mal wieder Kritik an diesem und jenem. Fussball weckt Emotionen und Fortschritte sind nicht immer linear. Im Sport gehören Erfolge ebenso dazu wie Rückschläge. Man darf meiner Meinung nach aber trotz des unglücklichen Abstiegs nicht vergessen, was der FCV in den vergangenen Jahren alles geleistet hat. Für mich ist es keine Selbstverständlichkeit, dass ein «Dorfverein», wie es der FCV nun mal ist, sich seit vielen Jahren in den beiden höchsten Ligen der Schweiz halten kann und auch international immer mal wieder für Furore sorgen kann. Franz Burgmeier und Mario Frick haben in den vergangenen Jahren meines Erachtens daher einen sehr guten Job gemacht. Wenn man es positiv ausdrücken will, war der FC Vaduz dieses Jahr der zehntbeste Verein im gesamten Schweizer Clubfussball. Soviel ich weiss, gibt es in der Schweiz knapp 1500 Fussballvereine, was wiederum bedeutet, dass der FCV zu den besten 1 Prozent der Fussballvereine in der Schweiz gehört. Das Ganze ist noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass der Verein seit 20 Jahren zu den 15 bis 20 Topvereinen der Schweiz dazugehört. Und diesen Anspruch wird der FCV mit einheimischen und ausländischen Fachkräften sicher auch in Zukunft verfolgen, so wie es erfolgreiche hiesige Unternehmen ebenfalls praktizieren. Ich finde, dass der FC Vaduz einen guten Job macht und ein guter Botschafter für die Gemeinde und für das Land ist.

Benjamin Fischer, Am schrägen Weg 21, Vaduz

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