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Leserbrief

Unnütz wie ein Kropf

Markus Sprenger, Rheinau 16, Triesen | 17. Juni 2021

Lieber Max, auch mal quer gelesen durch Facebook-Posts Deiner Freunde? Empfehlung, wenn Du mit Namen anderer in der Zeitung zitierst, dann zitiere bitte vollständig, damit die Leser auch den ganzen Zusammenhang verstehen können. Darum hier noch mal korrekt im Wortlaut wiedergegeben.
Zu DWs Facebook-Kommentar «jetzt lasst die doch ein öffentliches WC bauen, sonst pissen sie halt an die Hauswände. Ich finde es gut gibt es endlich einen Platz in Triesen» gab ich folgenden Kommentar: «Platz Spritz, Drögeler und Denner-Alkis, genau das fehlt noch am Sunna-Kreisli – Lieber verpisste Hauswände.» Für diese Wortwahl entschuldige ich mich hier beim Leser und gelobe Besserung.
Zurück zur Objektivität.
Seit ich denken kann, gab es am Sunnaplatz keine öffentliche Aussen-WC-Anlage. Bestehende WC-Anlagen, wie im Referendumsflyer beschrieben, bestehen jedoch seit Jahrzehnten (Gemeinde, Post, Schule, Sportanlagen etc). Künftig bieten auch noch die Migros und das neue Cafe zusätzliche Möglichkeiten der Erleichterung. Das diese fragwürdige, zusätzliche WC-Anlage neben der Investition selbst, vor allem tägliche Unterhaltskosten für die Gemeinde verursacht, ist klar. Niemand aber hat in Triesen etwas gegen eine windgeschützte, überdachte Bushaltestelle. Die vorgeschlagene Gestaltung der Restflächen zwischen Kreisel und Sunnamarkt darf aber schon kritisch hinterfragt werden. Somit ist die Ergreifung des Referendums gegen Euren Kredit­beschluss legitim. Dass dies gute Gründe hat, das zeigt ja auch das knappe Abstimmungsverhalten im Gemeinderat Triesen selbst.

Markus Sprenger, Rheinau 16, Triesen

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