Leserbrief

Was darf man noch?

DpL-Ortsgruppe Triesen | 17. Juni 2021

Der VU-Gemeinderat Max Burgmeier stört sich daran, dass die DpL das Referendum gegen die beschlossene Gestaltung am Sonnenplatz ergriffen hat. Selbstverständlich teilen wir die Ansicht von Max Burgmeier, dass der Gemeinderat «ab und zu etwas entscheiden soll». Bei Entscheidungen, die ohne Einbezug der Bevölkerung mit sechs VU gegen fünf FBP-Stimmen durchgedrückt werden, muss er sich aber nicht wundern, wenn Beschlüsse mit den politischen Rechten der Bürger (GemG Art. 5), zum Beispiel mittels Referendum, bekämpft werden. Genau das hat die DpL-Ortsgruppe getan. Deswegen ist die DpL noch lange nicht «gegen gar alles». Der Gemeinderatsbeschluss zur Gestaltung des Sonnenplatzes ist ausfolgenden Gründen dem Stimmvolk zur Entscheidung vorzulegen:
• Die Bürger werden zu wenig in die Zentrumsgestaltung miteinbezogen.
• Die Betonpilze sind weder nachhaltig gebaut noch sind sie als Wetterschutz geeignet.
• In modernen Städten werden solche Betonelemente entfernt und durch Grünanlagen ersetzt.
• Der Standort ist als Verweilplatz ungeeignet. Durch den nahen Zugang zu Alkohol und Tabak können ähnliche Probleme wie am Postplatz Schaan entstehen; das wollen wir verhindern.
• Sowohl im Einkaufszentrum Sonnenplatz als auch im Restaurant wird es genügend Toiletten geben.
Die DpL-Ortsgruppe setzt sich für eine zweckmässige, moderne und sichere Bushaltestelle ein, allerdings ohne zusätzliche, öffentliche WC-Anlage, in deren Nähe sich ein nächtlicher Verweilplatz bilden kann. Mit Ihrer Unterschrift auf dem Referendumsbogen ermöglichen Sie dem Stimmvolk, eine demokratische Entscheidung zu treffen. Helfen Sie mit, wir brauchen jede Unterschrift, damit das Volk entscheiden kann. Unterschriftenbögen können auf dpl.li heruntergeladen werden.

DpL-Ortsgruppe Triesen

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung