Leserbrief

Das Unglück hat Fahrt aufgenommen

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 5. Juni 2021

Die Verbrüderung der Politik mit dem Staatsapparat und jener mit den Gerichten ist inzwischen auf jenem Niveau angelangt, welches seit Menschengedenken den Untergang einer Gesellschaft bestimmt. Und zwar ohne Wenn und Aber und ohne Umkehr. Die Politik wird von der Staatsmacht missbraucht, dabei die Demokratie ausgehebelt und Oligarchen erstürmen die Macht. Diese Pein hat bis heute jedes Volk überrumpelt und mit ihr sind alle verschwunden. Die Römer, die Griechen, die Hunnen, die Germanen, die Ming, ausnahmslos alle. Im Unterscheid zu heute dauerten solche Prozesse früher lange und der Zerfall erstreckte sich über viele Generationen. Der Modernismus mit Internet, mit Elektronik, mit Automation, mit Übersättigung, Religionslosigkeit und gnadenlos dekadenter Gier macht heute kurzen und vor allem schnellen Prozess. Hinzu kommt die Überalterung von Gesellschaften, die Erstürmung der wohlhabenden Länder durch Migranten aus bildungsfernen Kulturen in einem nie gekannten Ausmass, was die Staaten heillos überfordert. Es sind Zeichen der Zeit, wenn zum Beispiel in Deutschland arabische Migranten die Strassen stürmen und die Vernichtung der Juden fordern und damit die Hilflosigkeit unserer Gesellschaft gnadenlos offenlegen. Seit vielen Jahren macht die Erderwärmung Pause und Corona verschwindet schneller wie gedacht. Dennoch wird ihr Drangsal uns bis an unser Ende knechten, verelenden und unser Grab weiter schaufeln. CO2-Ziele können an der Klimaänderung, die es gibt seitdem die Erde existiert, absolut nichts ändern, sind aber ein geeignetes Mittel, den Bürger auszuräubern und die unheilvolle Allianz der Politik mit den staatlichen Funktionären immer weiter auszubauen und zu festigen. Auch ohne Massnahmen wäre das Coronavirus von selbst verschwunden, so wie bislang noch jedes Virus verschwunden ist. Die Peitsche, welche es dieser Bruderschaft in die Hände gespielt hat, wollen wir nicht erkennen und so werden wir ihre Hiebe ertragen müssen.

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern

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