Leserbrief

Schneller durch Vaduz dank Glasfaser

Markus Schädler, Langacker 27, Ruggell | 14. Mai 2021

12.05 Uhr am 10. Mai 2021 in Vaduz. Herrengasse, Nähe «Löwen». Einsam blockiert ein kleiner Lieferwagen aus der Glasfaserkabelbranche die Fahrspur Richtung Vaduz. Der Rheindamm ist auch gesperrt, der FC Basel kommt.
Gemeinsam stehen sie mindestens von Mühleholz bis «Löwen». Mütter, die längst daheim kochen sollten. LIEmobile ohne Chance, ihren Zeitplan einzuhalten Die Verkehrspolizei mit ihrem neu dekorierten Einsatzfahrzeug. Etliche Lieferwagen heimischer Unternehmer. Andere, deren Zeit für die Mittagspause schwindet wie Eis an der Sonne.
Wer auf die Landstrasse einbiegen möchte oder von der Landstrasse, von Vaduz kommend, nach links abbiegen will, der versucht es am besten nochmals nachmittags. Ein- und Ausfahrten freilassen? Nicht bei so einem Verkehrsstau! Jeder Meter zählt.
A propos Nachmittag: Dann funktioniert der Verkehr auch nur reibungslos, wenn das «Glasfaser-Autöle» nicht immer noch mitten auf der Fahrbahn steht. Und er muss ja auch seine Arbeit erledigen, kein Vorwurf an die Arbeiter!
Es ist kein Szenario eines «worst cases», es muss nicht erst brennen, in Vaduz brennt es mit dem Verkehr schon, wenn ein einziges Auto eine Fahrspur blockiert.
Ist es also sinnhaft, den Vaduzer Rheindamm komplett zu schliessen, bevor irgendeine vernünftige Alternative zu nützen ist?
Interessiert mich das als «Neubürger» in Ruggell? Ja, solange ich in Vaduz auch noch eingemietet bin. Und solange wir Menschen nicht auch in Glasfaserleitungen in zwei Minuten von Schaan nach Triesen transportiert werden können (smile).
In diesem Sinne: Lochgass und Rheindamm entweder offenlassen oder eine geeignete Variante realisieren. Agieren statt blockieren!

Markus Schädler, Langacker 27, Ruggell

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