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Leserbrief

Fakten statt Hysterie

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, 9497 Triesenberg | 8. Mai 2021

Nachdem auch im Landtag Freiheitsrechte kein Gehör fanden und eine Petition, die auf Selbstbestimmung und Legitimierung von Coronamassnahmen pochte, nicht an die Regierung überwiesen wurde, sollte man sich doch fragen, was für Interessen hinter unserer Corona-Politik stehen. Menschen in ihren sozialen Kontakten einzuschränken, ihnen Abstandsregeln und eine Maskenpflicht aufzuerlegen, weil ein geringer Teil von ihnen ernsthaft krank sein könnte, erscheint in der Tat fragwürdig. Wenn die meisten dieser «Kranken» auch noch gesund sind, lässt das Ganze aufhorchen. Viele Indikatoren deuten darauf hin, dass die Welt während der Covid-19-Krise unter einer Massenhysterie gelitten hat, die gezielt – nicht zuletzt von den Medien und der Politik – gestreut wurde. Viele Menschen glauben noch heute an die Existenz eines «Killervirus». Die Nachrichtenflut über Covid-19 war und ist fast ausschliesslich negativ. Emotionale Bilder von Särgen sowie Menschen an Beatmungsgeräten befeuerten eine kollektive Angst. Verfolgt man weltweit die aufgegleisten Massnahmen, so fällt auf, dass die Lockdown-Politik System hat. ­Bezeichnend ist die Tatsache, dass Menschen, die sich staatlichen Zwangsmassnahmen widersetzen, weil sie nicht von einer Hysterie getrieben sind, nicht angehört werden – ja geradezu geächtet werden. Somit fehlen Kräfte, die alternative Lösungen aufzeigen können. Es fehlt ein Wettbewerb der guten Lösungen. Schweden wie auch mittlerweile 22 US-Bundesstaaten – darunter Florida – zeigen uns auf, wie ein erfolgreicher Weg aussehen kann. Nur im Wettbewerb ist es möglich, Informationen über die reale Gefahr zu entdecken und damit den Schutz privater Eigentumsrechte zu gewährleisten. Die Politik wird von Hysterikern dominiert – und mit ihrer Politik zwingen sie der Bevölkerung Massnahmen auf, die grossen Schaden verursacht haben und weiteren Schaden verursachen. Milton Friedmans Aussage ist auch hier treffend: «Die Lösung der Regierung zu einem Problem ist normalerweise genau so schlecht wie das Problem.» Die Politik lässt es missen, im Zuge der Pandemie eine Kosten-Nutzen-Analyse aufzugleisen. In der Schweiz wurden im letzten Jahr 590 Intensivbetten abgebaut. Zu keiner Zeit war das Gesundheitssystem aufgrund von Corona auch nur annähernd überlastet. Im Landesspital befand sich per Donnerstag nicht ein einziger Corona-Patient. Die Dritte Welle fand nie statt und die Forderung muss lauten: Alle Massnahmen sind per sofort aufzuheben. Niemand leugnet Corona, aber Massnahmen werden nach wir vor mit irreführenden Zahlen begründet, indem man­ ­gesunde Menschen als infektiös klassifiziert.


Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, 9497 Triesenberg

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