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Leserbrief

«Ich bin entsetzt»

Ruth Schöb, Auring 57, Vaduz | 7. Mai 2021

Zum Leserbrief von Dr. Markus ­Hasler, «Volksblatt» vom 6. Mai:
Ich bin entsetzt über die detail­getreue Darstellung dieses Verbrechens an einem Mitgeschöpf von uns, nämlich an diesem zu Tode ­gefoltertem Tier. Ich bin entsetzt über das Nicht-Dasein, über das Nicht-Handeln und Wegsehen ­unseres Veterinäramtes.
Entsetzt über einen Tierschutzbeauftragten, der diesen Namen nicht verdient. Ich bin entsetzt von der Vorstellung, dass jedes Amt dem anderen die Schuld zuschiebt und schlussendlich Gras darüber wächst und alles bleibt, wie es war. Ich bin entsetzt, dass uns niemand ernsthaft das Gegenteil beweisen wird, dass wiederum keine Lehren daraus gezogen werden und sich dieses entsetzliche Leid in anderer Weise durch fehlende Strukturen wiederholt. Und ich bin entsetzt, dass ich durch andere Beispiele gezwungen werde, so zu denken.


Ruth Schöb,
Auring 57, Vaduz

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