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Leserbrief

Denn sie wissen nicht (mehr), was sie tun (sollen)

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen | 6. Mai 2021

Laut dem österreichischen Gesundheitsminister Mückstein soll per ­Gesetzesänderung schon bald eine Coronaerstimpfung als Eintrittskarte für Restaurants, Veranstaltungen und Hotels gelten. Zitat: «Natürlich soll dies auch ein Anreiz sein, dass man sich impfen lässt» («Vaterland» vom 4. Mai 2021). Wohin führt uns diese Reise? In Zukunft werden also nur noch geimpfte Personen am öffentlichen Leben teilhaben können. Die «anderen» werden in Zukunft wohl als potenzielle «Gefahr für die Menschheit» vom öffentlichen Leben ausgegrenzt und diskriminiert, also ein Impfzwang durch die Hintertüre. Da wird eine Zweiklassengesellschaft von «Gesunden» mit grünem Pass und «Kranken» ohne grünen Pass herangezüchtet. Wir befinden uns wohl in einem kollektiven «Schlafmodus», dem ein böses Erwachen folgen wird. Dieses «Killervirus» stellt für gesunde Menschen mit einem intakten Immunsystem keine ernsthafte Bedrohung dar. Das belegen zahlreiche Statistiken, auch das Amt für Statistik Liechtenstein. Trotzdem werden Schülerinnen und Schüler, die am Infektionsgeschehen keinen Anteil haben, durch eine Maskenpflicht und nun auch noch durch wöchentliche (noch) freiwillige Massentests unnötigerweise verunsichert und verängstigt. Damit wird ihnen suggeriert, dass sie eine potenzielle Gefahr für ihre Mitmenschen sind. Unter solchen Auflagen wird ihnen eine natürliche und unbeschwerte Entwicklung verunmöglicht. Solange eine vorwiegend gesunde Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt wird, krank zu sein und sie dazu dennoch gezwungen wird, ihre Gesundheit durch die von verordneten Massnahmen der Regierungen zu beweisen, wird sie wohl auch auf Dauer nicht gesunden können.

Kurt Gstöhl,
Festspielstrasse 22, Eschen

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