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Leserbrief

Nervig – Pause

Georg Kieber, Binzastrasse 8, Mauren | 6. Mai 2021

Der eine findet Leserbriefe zur anderen Sicht über Corona «nervig», der andere wünscht sich davon «eine Pause». Ja, diese Leserbriefe stören bei der Lektüre der täglich seitenlang aufbereiteten amtlichen Corona-Verlautbarungen. «Es ist erstaunlich, wie wenig viele Menschen (über C) wissen. Noch erstaunlicher ist, wie wenig die vielen Menschen wissen wollen.» (mitdenken.li), Man darf angeblich «rechts-populistische» Medien ignorieren, könnte jedoch einen Blick zum Beispiel in «Die Ostschweiz» werfen. Dort schreibt ein Arzt über die Nebenwirkungen der «Angst, die benutzt wurde, um uns lockdown-gefügig zu machen». Und eine Pharmazeutin untersucht in einer «Fröhlichen Zahlenknobelei» die Bettenbelegung zu Pandemiezeiten. In South Dakota wurden kein Geschäft und keine Kirche geschlossen, sondern der Bevölkerung alle Informationen zur Verfügung gestellt; deren Gouverneurin sagte: Nicht Covid zerstörte die Wirtschaft, die Regierung zerstörte die Wirtschaft. Wird es nicht als naive Propaganda durchschaut, wenn sich Regierungsmitglieder bei uns gottverlassen allein mit Maske vor der Zoom-Kamera fotografieren lassen oder auch weit zerstreut auf offenen Plätzen ihr wahres Gesicht nicht zeigen? Macht es nicht nachdenklich oder überlegt man sich nicht den Wert der Tests, wenn Passagiere 72 Stunden vor Abflug negativ getestet werden, im Flug Maske tragen und bei Landung 49 Fluggäste «positiv» sind? («St. Galler Tagblatt» bzw. «L. Vaterland», 5. Mai 2021). Nervig – Pause! J. W. v. Goethe (1749 – 1832) darf man zitieren: «Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. Überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.» Also, «Nichts Neues unter der Sonne», wusste damals König Salomo als vorzüglicher Beobachter des Zeitgeschehens.

Georg Kieber,
Binzastrasse 8, Mauren

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