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Leserbrief

Verschwörungsschwurbler

Michaela Hermann, Landstrasse 115, Vaduz | 29. April 2021

Ich fasse es nicht, dass ein Politiker sich herausnimmt, kritische Menschen als Mutierte zu bezeichnen, weiter als selbsternannte Gesundheits- und Freiheitsexperten. Aber zusammen mit der Medienelite können solche Politiker natürlich die Hemmschwelle umgehen und sich erlauben, herumzupöbeln. Als Selbsternannte würde ich eher die Gruppe von Menschen bezeichnen, die sich anmasst, über die gesamte Weltbevölkerung bestimmen zu können, als die selbst denkenden Menschen, die das hinterfragen. Ich zitiere weiter einen namhaften Freidenker: «Möge man mir erklären, warum unsere ganze Gesellschaft in einer Art Kriegszustand sein muss, in der die ganze Zivilgesellschaft strammzustehen hat und nichts anderes mehr wichtig ist als der Kampf gegen den einen, maximalen Feind. Der Shitstorm gegen den, der fragt, ob der Feind wirklich so maximal ist, kommentiert sich selbst. Hat euch Tod und Sterben jemals interessiert? War es euch bisher egal, dass um euch herum jeden Tag Menschen aus vermeidbaren Gründen gestorben sind? Aber auf einmal gibt es für euch nur noch dieses eine Thema?» Nach der Äusserung des Politikers, dass längst durchgeimpft sein sollte. Sind wir eine Herde Vieh? Passend dazu las ich in den letzten Wochen in der Landeszeitung einen Bericht mit dem Wort «Impfregime». Ich bin hoffentlich nicht die Einzige, die das Ganze irgendwie unverhohlen, offen dargelegt fand und Hühnerhaut bekam. Es wird von oben nicht weniger verlangt, als dass wir dem, was wir selber sehen, denken und fühlen, nicht mehr glauben. Die Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern lässt grüssen.

Michaela Hermann,
Landstrasse 115, Vaduz

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