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Leserbrief

Digitaler Impfnachweis: Niemand wird gezwungen

Reto Erni, Fallsgasse 17c, Eschen | 28. April 2021

Zum Leserbrief «Elektronischer Impfausweis» von D. Reisinger, erschienen im «Volksblatt» vom 26. April:
Der digitale Impfpass/Impfnachweis soll und wird ein freiwilliges und ergänzendes Angebot bleiben, der schon deshalb nicht vorgeschrieben werden kann, weil nicht jeder Geimpfte über ein Smartphone verfügt. Der digitale Impfnachweis dient dazu, im Gegensatz zum gelben Impfbüchlein, daten- und (ganz wichtig) fälschungssicher dokumentieren zu können, ob jemand bereits gegen das Virus geimpft wurde und wenn ja, wie lange die Impfung zurückliegt und welcher Impfstoff verabreicht wurde. Das bekannte «gelbe Heft» hat somit vorerst nicht ausgedient: Es wird auch weiterhin als Impfnachweis zur Verfügung stehen – nur eben zukünftig parallel zur digitalen Smartphone-Anwendung.
Gewisse Länder und auch private Unternehmen (wie z. B. Fluggesellschaften, Hotels etc.) verlangen zukünftig speziell wegen der Daten- und Fälschungssicherheit diesen digitalen Nachweis, um ein- oder mitreisen zu dürfen.
Somit ist die Rechnung ganz einfach und jeder soll und darf für sich selbst entscheiden, ob er für sich persönlich dieses Angebot nutzen möchte oder nicht. Niemand wird gezwungen, sich diesen digitalen Impfnachweis zuzulegen. Aber wer bewusst darauf verzichten möchte, verzichtet eben auch bewusst z. B. auf den Besuch einzelner Länder oder die Benutzung einzelner Dienstleistungen. Sie haben die Wahl!

Reto Erni,
Fallsgasse 17c, Eschen

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