Leserbrief

Pressefreiheit bedroht?

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 22. April 2021

Oje, in den D-A-CH-FL-Ländern geistert gestern – auch im «Volksblatt» – die Nachricht durch den Medienbereich, dass weltweit die Pressefreiheit in Gefahr sei, vor allem durch Angriffe aus den Reihen der Coronagegner gegenüber Journalisten während der Demonstrationen.
Ich glaube, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Im Kampf um die Deutungshoheit schmollen etablierte Medien gern in Richtung ­Demokratiebewegung durch den mündigen Bürger, der zu oft feststellen muss, dass der pädagogische Anteil der Nachrichtenberichterstattung zu gross und der informierende Teil zu klein ist. Zwischen Nachricht und Meinung wird in vielen Medien keine Trennung mehr sichtbar.
Die grösste Gefahr für einen guten, unabhängigen und professionellen Journalismus geht von der «Schere im Kopf» der Medien aus, die immer öfter die «political correctness» bedient und nicht den fairen Disput der Interessengruppen darstellt, quasi die 4. Gewalt bringt das Narrativ des Staates unters Volk! Das braucht kein Mensch!

Jens Ockert,
Landstrasse 340, Triesen

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