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Leserbrief

Der Westen und sein Umgang mit Russland

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 16. April 2021

Zum GIS-Beitrag in der «Volksblatt»-Aussage vom 15. April 2021 («Der Westen muss die Bedeutung Russlands verstehen»): Auch wenn ich nicht immer mit den Statements in den GIS-Beiträgen mitgehen kann, ist doch dem Autoren zum Thema geopolitische Bedeutung der Russischen Föderation eine sehr treffende Einschätzung gelungen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Russland West-Europa mindestens zweimal in der Geschichte seit 1815 von Diktatoren mit massgeblichen Kräften befreit hat (Napoleon und der bekannte Kunstmaler aus Österreich). Allein im Zweiten Weltkrieg starben 27 Millionen Menschen verschiedenster Nationen der Sowjetunion auch für unseren Frieden, übrigens der Grund, warum der Brite Charlie Chaplin vom McCarthy-­Komitee aus den USA ins Exil verfügt wurde, er ging dann in die Schweiz bis zum Lebensende. Er wurde nämlich gefragt, ob er Kommunist sei und antwortete darauf sinngemäss: Ich sehe nur die für die Nieder­schlagung des Nationalsozialismus ausschlaggebende erfolgreiche Rote Armee und verehre sie dafür!
Ich empfehle den oben genannten Artikel auch Herrn Bargetze und seinem Team, die bei der Auswahl der auf Russland bezogenen Statements im «Vaterland» selten ein professionelles journalistisches Händchen beweisen!

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen

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