Leserbrief

Corona – Einigkeit?

Norman Wille, Auring 9, Vaduz | 10. April 2021

Ich weiss, dass die Fragen, die ich in meinen Leserbriefen stelle, unbeantwortet bleiben. Und dennoch müssen sie gestellt werden, so finde ich zumindest. Eine der drängendsten Fragen ist dabei, meine ich, die folgende: Nach einem Jahr hilfloser «Corona-Massnahmen» mit Kollateralschäden nie gekannten Ausmasses müssen wir ernüchtert feststellen, dass diese «Massnahmen» so gut wie gar nichts gebracht haben. Wie machen wir nun weiter? Auf die Impfungen hoffen? Im Grunde sicher eine gute Idee. Sie hat allerdings einen grossen Pferdefuss. Dass Corona-Viren mutieren, ist nichts Neues. Wir reden derzeit von drei relevanten Mutationen. Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass es in Wahrheit bereits hunderte sind, und es werden laufend mehr. Ob die Impfung gegen die drei relevanten Mutationen ausreichend wirksam sein werden, bleibt zu hoffen. Dass eine der kommenden Mutationen gegen die Impfung resistent sein wird, ist anzunehmen. Es ist, bei ganz nüchterner Betrachtung, unschwer zu erkennen, dass die derzeitigen Massnahmen wie «Lockdown» usw. nicht die erhofften Ergebnisse bringen. Wenn sich eine «Lösung» mehrmals hintereinander als nicht wirksam erwiesen hat, sollte man sich umorientieren. Ich werde immer wieder gefragt, wie ich denn die Krise lösen würde. Das ist tatsächlich eine sehr gute Frage. Ich habe keine Patentlösung, die hat keiner. Aber wenn wir aufhören würden, uns in die zwei Lager «Pro- und Contra-Corona-Massnahmen» aufzuspalten, könnten wir uns vielleicht in Ruhe zusammensetzen und über eine andere Lösung nachdenken. Solange Menschen wie ich zum «Corona-Mob» und den «Corona-Leugnern» zählen, werden wir bestimmt nicht weiterkommen. Ob die Erde eine flache Scheibe ist oder eine Kugel. Im Grunde wurscht. Wir sollten uns nur auf etwas einigen. Da wär schon viel gewonnen.

Norman Wille,
Auring 9, Vaduz

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