Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Güggel in der Specki

Susanne Ospelt, Rüfestrasse 11, Schaanwald | 8. April 2021

Zum Leserbrief von Philipp Jehle, «Tierische Laute am frühen Morgen», erschienen im «Volksblatt» vom Mittwoch, den 7. April:
Wie kann man sich nur an der Natur aufregen? Der Lärm der Strasse und dem Zug ist anscheinend egal! Ab 5 Uhr morgens muss man damit rechnen, dass die Güggel und anderes Federvieh halt aufstehen und, wie es zu ihrer Natur gehört und üblich ist, ­ihre Freude am Morgen kundtun. Aber bei sonstigen Veranstaltungen, die mit lauter Musik begleitet werden, wird nicht so ein Theater gemacht. Ich kenne diesen Güggel und habe ihn auch schon gehört. Er schreit so was von schräg, dass es schon wieder lustig ist. Wenn ich in der Specki bin, freue ich mich jedes Mal, wenn er seine Stimme erhebt. Es gibt auch Ohropax für die empfindlichen Ohren. Ich wohne an dem Bahngleis. Auch ich muss diese Ohropax regelmässig gebrauchen. Dafür habe ich meine Ruhe und muss mich nicht einmal mehr aufregen. Es gibt sehr viele verschiedene Ohropax. Auch in den Läden. Oder ist das zu anstrengend, diese Dinger zu gebrauchen und der Natur ihren Lärm zu lassen? Denn wir Menschen machen viel mehr Lärm, als es der Natur guttut. Viele Tiere sind gegangen, und die anderen haben sich an uns gewöhnt. Geht das umgekehrt nicht auch? Lasst dem Güggel seine Freiheiten.

Susanne Ospelt,
Rüfestrasse 11, Schaanwald

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter