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Leserbrief

Leben

Judith Spalt, Langacker 26, Ruggell | 31. März 2021

Heute ist ein Bettelbrief der Ärzte ohne Grenzen ins Haus geflattert. Der hat mir gleichzeitig Scham- und Zornesröte ins Gesicht getrieben. Warum? Draussen in der Welt verrecken unzählige Menschen gottjämmerlich an Hunger. Währenddessen pflegen wir in unserem übersatten Kokon unsere «laborbestätigten Coronafälle», die meist komplett symptomlos ablaufen.
Mir scheint, wir haben eine andere Hungersnot. Nämlich den Hunger nach Nähe, sozialem Miteinander; wir sollten wieder mutig ins Leben schauen, statt angstvoll auf eine Maus namens Covid-19 zu starren. Für mich stellt sich die Frage, wohin wollen wir als Gesellschaft. Solange wir von der Politik einen Persilschein für ein langes Leben fordern, werden sich die Politiker auch nur Gedanken darüber machen. Es ist für jeden an der Zeit, aufzuwachen und Visionen für ein gelingendes Leben zu entwickeln. Wie wärs mit Eigenverantwortung?

Judith Spalt, Langacker 26, Ruggell

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