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Leserbrief

Ist die FBP noch tragbar und glaubwürdig?

Walter Bargetze, Poska 20, Triesen | 24. März 2021

Der Landesvorstand der FBP hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, dem Parteitag Manuel Frick als Regierungsrat zur Nomination vorzuschlagen. Das auf Empfehlung des Präsidiums. Am Montag hat der Parteitag dieser Nomination zuge-stimmt. Gleichzeitig mit dieser Empfehlung beziehungsweise Zustimmung hat die FBP auch ihr Wort gebrochen.
Nach dem FBP-Debakel und dem «Rauswurf» von Aussenministerin Aurelia Frick im Herbst 2019, konnte mit der neuen Aussenministerin Katrin Eggenberger eine ausgezeichnete Nachfolgerin für dieses äusserst wichtige Regierungsamt gefunden werden. Zumindest bisher hat man von der FBP nichts Gegenteiliges gehört.
Vonseiten des FBP-Parteipräsidiums wurde Frau Eggenberger klar und unmissverständlich zugesagt und versprochen, dass sie nicht für eine kurze Übergangszeit nominiert, sondern dass sie auch in der kommenden Regierungslegislatur Einsitz nehmen würde. Genau dieses Versprechen wurde nun mit der Nomination/Wahl von Manuel Frick gebrochen.
Wie glaubwürdig ist eine FBP-Führung, wenn sie den eigenen Mandataren der höchsten und wichtigsten Ämtern geradlinig ins Gesicht lügt? Ihr zusagt, keine «Übergangslösung» zu sein, und ihr mitteilt, dass Liechtenstein mit ihr die Zukunft gestalten wolle. Wie charakterschwach ist eine solche Parteileitung, wenn sie die eigenen Mitglieder kaltblütig aussortiert?
Bei solchen Machenschaften ist es für uns Bürger schwierig, Respekt vor den Parteiverantwortlichen ­sowie den Politikern zu haben.
Frau Eggenberger und auch wir als Bürger haben es verdient, dass man sie/uns ehrlich und fair behandelt. Wir brauchen ehrliche Politiker.


Walter Bargetze, Poska 20, Triesen

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