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Leserbrief

Fair Play und Regierungsbildung

Dr. Max Konrad, Torkelgass 20, Schaan | 22. März 2021

Dr. Katrin Eggenberger wird der neuen Regierung bedauerlicherweise nicht mehr angehören, obwohl sie vor eineinhalb Jahren eine Zusicherung erhalten hat. Wenn die FBP zwei Regierungsmandate zugesprochen bekommt, ist es naheliegend , dass ein personelles Problem bei drei Kandidierenden besteht. Es wäre deshalb bei der Kandidatensuche und der nachfolgenden Nomination des Regierungskandidatenteams letzten Herbst angebracht gewesen, klar zu kommunizieren, dass der amtierenden Regierungsrätin Dr. ­Eggenberger deshalb im Falle eines zweier FBP-Tickets in der neuen Regierung das Vorrecht zusteht. Dann wären für alle die Spielregeln im vornherein klar gewesen, auch in der Öffentlichkeit. Selbstverständlich hätte bei gleicher Ausgangslage Manuel Frick als amtierender Regierungsrat dasselbe Vorrecht zugestanden. Nun wird aller Voraussicht am FBP-Parteitag der vom Parteivorstand verabschiedete Koalitionsvertrag wie auch diese Personalie wohl mit Bauchschmerzen und Unwohlsein durchgewinkt. Zur politischen Tagesordnung übergehen wird man deshalb nicht, weil dieser Entscheid politisch nicht gegessen ist.


Dr. Max Konrad,
Torkelgass 20, Schaan

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