Leserbrief

Unüberlegte Anklage

Max Matt, Im Moosacker 28, Altstätten | 20. März 2021

Offiziell wird in den Medien die CO2-Belastung der Atmosphäre als das grösste Problem der Zukunft beschrieben. Somit wird im selben Atemzug der wichtigste Lebensfaktor für alle grünen Pflanzen als das grösste Unglück gebrandmarkt. Das ist eine unüberlegte Anklage, anders kann man es nicht sagen. Die offensichtlich schwerste Hypothek, die weltweite Umweltverschmutzung wird nicht einmal am Rande erwähnt. Eine unverzeihbare Unterlassung. Als Folge der CO2-Belastung der Atmosphäre wird sich die Temperatur der Erde global erhöhen, heisst es. Ehemals Gelerntes geht nicht so schnell vergessen. Geografiebücher zum Beispiel der 1950er-Jahre zeigen im Vergleich mit den heute aktuellen digitalisierten Lexika, dass sich die durchschnittlichen Temperaturen in der Äquatorzone in den vergangenen 70 Jahren nicht erhöhten. Am Äquator variierten die mittleren Monatstemperaturen zwischen 25 und 29 Grad C (Geographie Sek. Zürich 1950). Am Äquator variieren die mittleren Monatstemperaturen nur zwischen 25 und 27 Grad C (Google, 8. März 2021). Es muss also ausserhalb der CO2-Theorie klimabestimmende Faktoren geben. Ist es der CO2-Anteil der Atmosphäre, der auf der Südhalbkugel niedriger ist als auf der Nordhabkugel, ist es die Sonneneinstrahlung, die Zentrifugalkräfte der Erdrotation, der Wasserdampf, die Tropenwinde usw.? Darüber wird nicht mehr diskutiert, so der Tenor. Die Diskussion über das klimaschädliche CO2 sei abgeschlossen, o weh, arme Wissenschaft! Ist es eher die Angst, der Glaube an den menschengemachten Klimawandel könnte Schaden nehmen?


Max Matt, Im Moosacker 28, Altstätten

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