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Leserbrief

Die Macht der Geschichtenerzähler

Tarik Hoch, Bergstrasse 16, Triesen | 18. März 2021

Durch all die Panik und Angst, die aktuell um uns geht, wird oft vergessen, dass wir mehr Kontrolle über unser Leben und unsere Situation haben, als wir vielleicht glauben. Beim Versuch, die Freiheit und die Selbstbestimmung zurückzubekommen, begehen jedoch sehr viele Menschen einen entscheidenden Fehler, indem sie zwar allmählich die Hintergründe verstehen und auch erkennen, mit welchen Mitteln versucht wird, die globale Agenda durchzusetzen, doch sie merken gleichzeitig nicht, dass sie selbst Teil dieses Plans sind. Schnappartig wird an jeden emotionalen Haken gebissen, die Politik und Medien uns aufdrängen. Das führt die Menschen dazu, sich in dieser Welt machtlos, gefangen und frustriert zu fühlen. Das Problem dabei ist, dass verkannt wird, dass jeder selbst die Entscheidung trifft, die neue Pressekonferenz anzuschauen oder die aktuellen Medienberichte zu lesen und darauf emotional zu reagieren. Wer nach wie vor glaubt, die Regierung kümmere sich um die Gesundheit der Menschen, hat die Fähigkeit verloren selbstständig zu denken und eigenverantwortlich zu handeln. Es geht ausschliesslich darum, dass sich Regierungen vor den Konsequenzen der eigenen Fehler, auf Kosten der Bevölkerung, schützen. Die Existenz aller politischen Akteure hängt von dieser Pandemie ab, denn ohne diese Pandemie bliebe den gesamten Staatsapparaten nur noch die Option des Zurücktretens. Denn wenn es keine Pandemie gibt, dann gibt es auch kein Vertrauen mehr in die Institutionen des Staates. Die Pandemie wird allein schon gebraucht, um die immensen Schäden zu rechtfertigen, die erst durch die Massnahmen gegen die Pandemie entstanden sind. Es spielt dabei keine Rolle, welche weiteren Kollateralschäden durch die künstliche Aufrechterhaltung dieser Pandemie noch entstehen werden. In ihrem Buch «Am Ende ist alles gut» bringt es die junge Christina von Dreien sehr treffend auf den Punkt: «Die Macht, die die Geschichtenerzähler über uns ausüben, kommt in Wahrheit davon, dass wir ihnen ihre Geschichte glauben und dass wir zulassen, dass sie mit uns all jene Dinge tun, die sie tun.»

Tarik Hoch, Bergstrasse 16, Triesen

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