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Leserbrief

Jahresbilanz

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, 9495 Triesen | 17. März 2021

Am 16. März 2020 rief die Schweiz die «ausserordentliche Lage», den Notstand aus. Seither prägen Lockdown beziehungsweise «Winterruhe», Masken, Tests, Impfungen hypeartig den Alltag.
Was ist in diesem Jahr geschehen – was veränderte sich? Welche Lehren können wir ziehen? Wie sieht die Jahresbilanz aus?
Wer nicht «mit Blindheit geschlagen ist», wird vermutlich eine negative Bilanz ziehen müssen. Bei einem Unternehmen wäre eine Reorganisation inklusive Strategiewechsel vonnöten.

Die Bilanz weist aber auch Positives aus. Gewisse apokalyptische Prophezeiungen trafen nicht ein. Nachdem die Weltbevölkerung im Jahr 2020 gewachsen ist, relativiert sich die Einschätzung der Gefährlichkeit dieses Virus. Die Grippe existiert angeblich nicht mehr. Im Schweizer TV sagte eine Moderatorin etwa: «Wir haben auf Corona gezielt und die Grippe erledigt.»
Auch weist diese Bilanz Kuriositäten aus. Man spricht unter anderem von «Coronatoten», obschon nicht geprüft wird, ob der Mensch an oder mit Corona verstarb. Als Rettung in der Not wird ein gebetsmühlenartig propagandiertes Impfexperiment gestartet. Der in Rekordzeit kreierte Impfstoff verfügt lediglich über eine Notzulassung. «Extradosen» dieses raren Gutes landen kurzerhand im Müll usw. Wer hätte den Mut, in ein Flugzeug mit einer solchen Entstehungsgeschichte einzusteigen?
Die Infektionszahlen bilden das Fundament des vorherrschenden Schlamassels. Es wäre dringend von­nöten, diese Zahlen detailliert auszuweisen. Eine entsprechende Kleine Anfrage im Novemberlandtag bewirkte leider nichts. Auch appellieren Experten, die psychosozialen Folgen der Pandemie stärker zu berücksichtigen. Die Giesskanne durch ein massgeschneidertes Schutzkonzept für die Risikogruppe zu ersetzen, wäre ebenfalls ratsam und die Verhältnismässigkeit sowie Vernunft willkommen zu heissen.
Vielleicht ist die Zeit reif, dass Menschen, denen das irdische Leben in der bisherigen Art und Weise missfällt, mit finanzkräftigen Partnern kooperieren, um ein Leben auf dem Mond oder Mars zu forcieren?

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, 9495 Triesen

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