Leserbrief

Offener Brief an das Schulamt und das Amt für Gesundheit

Valentina und Martin Bernegger, ­Carola und Daniel Büchel, Petra und Detlef Fetz, Daniela... | 15. März 2021

Geschätzte Damen und Herren
Für die beiden fünften Klassen der Primarschule Ruggell war ab 22. März ein Skilager im Jugendhaus Malbun geplant. Dieses musste coronabedingt abgesagt werden. Die engagierten Lehrpersonen überlegten sich daraufhin ein Alternativprogramm: Es war geplant, dass die Kinder in dieser Woche jeden Tag mit einem Privatbus pro Klasse ins Malbun fahren und sich dort je einen Tag mit Schlitteln, Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhlaufen und Schlittschuhfahren vergnügen.
Dieses Vorhaben wurde nun unverständlicherweise vom Amt für Gesundheit und dem Schulamt mit der Begründung untersagt: «Es seien keine Skitage erlaubt.»
Unsere Kinder sitzen täglich sechs Stunden miteinander im gleichen Klassenzimmer (ohne Maske, da die meisten unter zwölf Jahre alt sind). Sie dürfen zudem gemeinsam turnen, in der Pause draussen spielen oder miteinander in den Schwimmunterricht ins Hallenbad gehen.
Dass diese Schneesportwoche im Freien nun nicht erlaubt sein soll, erachten sowohl die Kinder als auch wir Eltern als ungerechtfertigt, nicht verhältnismässig und unverständlich!
Wir Eltern und Kinder fordern das zuständige Amt daher freundlich auf, diesen Entscheid zugunsten der Kinder zu revidieren!

Eltern der fünften Klassen der ­Primarschule Ruggell:

Valentina und Martin Bernegger, ­Carola und Daniel Büchel, Petra und Detlef Fetz, Daniela und Roland ­Foser-Peyer, Franziska und Christian Frommelt, Anja und Ralph Früh, ­Ayse und Fikret Gökhan, Catherine und Josef Goop, Lidia und Christian Hoop-Perone, Manuela und Stefan Kaufmann, Maria Matt, Sona Nimasova, Trang und Tuan Nguyen, Ramona Öhri, Petra und Markus Oehri

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