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Leserbrief

Zum Leserbrief von Hans Frommelt ...

Caspar Hoop, Walchabündt 15C, Eschen | 10. März 2021

... vom 8. März 2021 «Es müsste umgekehrt argumentiert werden»: Eine Gegenargumentation bezüglich Subvention der Stromerzeugung beiseite lassend ist zum letzten Absatz zu Fukushima Folgendes zu sagen und darf nicht unkommentiert bleiben.
Zitat: «… Über Fukushima: Das Protokoll einer Katastrophe. Es starben 18 000 Personen und rund 165 000 Menschen mussten rund um Fuku­shima ihre Häuser verlassen.»
In diesem Absatz wird mit keinem Wort auf das beschädigte AKW Bezug genommen, der Leser soll aber unbewusst darauf Bezug nehmen.
Durch den Tsunami vor zehn Jahren ist das AKW in Fukushima schwer havariert worden, das ist richtig. Bei der genannten Zahl von 18 000 Toten (andere Quellen sprechen von 16 000 Toten) handelt es sich um bedauernswerte Opfer der Tsunamiwelle, die mit grosser Wucht über Fukushima hinweggespült ist, hat aber absolut nichts zu tun mit dem Reaktorunfall im AKW. Die Aussage, die Zahl der Opfer mit dem AKW in Verbindung zu bringen, ist im günstigsten Fall unseriös recherchiert oder geschieht absichtlich, um die Kernkraft weiter in Verruf zu bringen und ist absolut tendenziös. Sie passt aber gut in das zurzeit herrschende Meinungsklima bezüglich menschengemachtem Klimawandel und erneuerbare Energien und zu einem ehemaligen Energieberater der LKW.

Caspar Hoop, Walchabündt 15C, Eschen

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