Volksblatt Werbung
Leserbrief

Lösungen für Care-Migrantinnen finden

Arthur Schädler, Faraboda, Triesenberg | 17. Februar 2021

In unserem Land gibt es viele Senioren und Seniorinnen, die ihren Lebensabend im eigenen Zuhause verbringen möchten. Um aber sorglose Tage verbringen zu können, sind sie auf Hilfe angewiesen, da nun einmal nicht mehr alles so leicht von der Hand geht. Ebenso sind auch Menschen mit Beeinträchtigungen auf solche Hilfe angewiesen.
Immer öfter werden sie dabei in einer 24-Stunden-Betreuung von sogenannten Care-Migrantinnen betreut. Viele dieser zuverlässigen und ausgebildeten Pflegerinnen kommen aus Tschechien oder der Slowakei und wechseln sich im zwei- beziehungsweise dreiwöchigen Rhythmus ab.
Aufgrund der Coronavorschriften in Liechtenstein sowie zum Beispiel in der Slowakei müssen diese Pflegerinnen nun nach der Einreise nach Liechtenstein 10 Tage in Quarantäne und nach der Heimreise in der Slowakei wieder 14 Tage in Quarantäne. Ein Turnus von zwei beziehungsweise drei Wochen ist demzufolge gar nicht mehr möglich und die Familien der zu betreuenden Eltern sind vor grosse Probleme gestellt.
So kann man nicht verstehen, warum diese Helferinnen bei einem Negativtest trotzdem in Quarantäne müssen oder nicht in gleicher Priorität wie das Pflegepersonal oder andere in diesem Sektor Tätige geimpft werden.
In den Leserbriefen von Franz Schädler und Angelika Kessel werden auf verschiedene Ungereimtheiten hingewiesen, aber auch Lösungsvorschläge dargelegt.
Zum Wohle aller zu Betreuenden und der Betreuerinnen müssen die Regierung, die zuständigen Ämter und deren Berater, diese Angelegenheiten nochmals überprüfen und zu menschenwürdigen und humanitären Lösungen kommen.


Arthur Schädler, Faraboda, Triesenberg

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung