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Leserbrief

Grundrechte im Würgegriff

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 13. Februar 2021

Zusammen mit seinen Genossen ­beweist Bundeskanzler Kurz einmal mehr, dass er immer wieder für Überraschungen gut ist. Da die Geschäfte ab dem 8. Februar wieder öffnen durften, zeigen die Massenproteste offenbar ihre Wirkung. Die Krönung dieser grosszügigen Geste der Regierenden ist aber eine Pflicht zum Tragen einer irrsinnigen FFP2-Maske. Schulmeisterlich verlangt die Regierung einen gesundheitsschädigenden Maulkorb, um Freiheiten zurückzugewinnen. Dazu gesellt sich neu ein Corona-Test, um seine Haare schneiden lassen zu dürfen oder einen Schulbesuch zu absolvieren. Es ist doch verwunderlich, was mündige Menschen alles mit sich machen lassen, obwohl mittlerweile bekannt ist, dass ein PCR-Test relativ wenig über den Krankheitsstand eines Menschen aussagt. Eine aktuelle Studie aus Wuhan zeigt, dass eine asymptomatische Übertragung bei SARS-CoV-2 keine signifikante Rolle spielt. Mit dem Testen von Kindern an den Schulen und das jeden zweiten Tag, wird der Unsinn aber noch gesteigert. Irrwitzigerweise garantiert ein negativer Test keine Rückkehr zur Freiheit und selbst der Maulkorb muss weiterhin getragen werden, da man ja weiss, dass der Test auch falsch sein könnte. Mit etwas Unglück, darf ein Getesteter für zwei Wochen in den Hausarrest. Selbst den Kindern droht diese Repressalie jeden zweiten Tag. Die Kosten für das sinnlose Testen werden der Allgemeinheit aufgehalst. Auch eine Impfung soll nicht vor der Pflicht, eine Maske zu tragen oder sich testen zu lassen, bewahren. Das ganze Narrativ hängt an einer wilden ­Testerei. Tatsache ist, dass es ohne Tests keine Fallzahlen und ohne Fallzahlen keinen Vorwand geben würde, Menschen zu entmündigen. Die Pandemie hat es historisch ­einmalig möglich gemacht, dass die Grippe dieses Jahr ausfällt. Ansteckungszahlen während einer ­Grippesaison jedoch auf null senken zu wollen, grenzt an Vermessenheit. Bis jetzt war die Verbreitung von Panik und Angstmacherei ein Erfolgsrezept, doch immer mehr Menschen erkennen, dass das SARS-CoV-2 nicht das Ausmass einer Katastrophe annimmt. Weder in der Alpenrepublik, noch in der Schweiz existiert eine Überlastung des ­Gesundheitssystems und auch die durchschnittliche Auslastung der IS-Betten bewegt sich schweizweit um 72 Prozent, wovon nur knapp 25 Prozent Covid-19-Patienten sind. Da kommen die neuen Mutanten ­gerade richtig, um die Fallzahlen­pandemie künstlich am Leben zu halten. Es stellt sich nun die Frage, ob es nicht höchste Zeit ist, sich mit den Menschen, die des Denkens und ­Bewertens mittels gesunden Menschenverstandes noch mächtig sind, sich aus der Gesundheits­diktatur zu befreien.

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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