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Leserbrief

Antwort an den Herrn Ingenieur Hans Frommelt auf seinen Leserbrief vom Samstag

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 8. Februar 2021

Zur Entleerung des Steger Stausees, dem Einbau einer Batterie und dem Überdecken des Ganzen mit alpinem Humus, empfehle ich Herrn Hans Frommelt aus Triesen, jenen Leserbrief vom 4. Januar dieses Jahres, den er selber verfasst hat, zu ­lesen und eventuell auch zu versuchen, ihn zu begreifen, zu verstehen und – weil in der Zeitung abgedruckt – ihn auch als real zu betrachten. Da kommt er ja sowieso gar nicht drumherum. Bezüglich der Reichweite von bis zu 2000 Kilometern von Elektroautos rate ich ihm, doch nicht alles zu glauben und für bare Münze zu nehmen, was in der Flimmerkiste daher geplappert wird. Das Fraunhofer Institut muss Frau Merkel für ihre desaströse Idee einer Energiewende Erfolge melden, um an die üppigen Fördermittel zu kommen. Da genügen schon ganz einfache Meldungen. Batterien auf die Alpen hinaufzustellen, damit der Strom von dort oben analog dem Wasser mit genügend Druck in den Haushalten im Tal unten ankommt, war allerdings noch nicht dabei. Noch nicht. Natürlich kann man mit einer Batterie mit einem Auto 2000 Kilometer weit fahren. Kommt halt darauf an, wie viel Gas man gibt und wie gross die Batterie ist. Die von Autoherstellern und von den Lügenbaronen der Ingenieursgilden angegeben Reichweiten sowie die periodisch auftretenden Meldungen von Durchbrüchen bei der Batterieleistung sind bislang in der Praxis samt und sonders schneller dahin geschmolzen, als derzeit die Schneemänner es tun.

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern

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