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Leserbrief

Beethovens Rat an die Wähler in Liechtenstein

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 29. Januar 2021

Als Beethoven 1827 starb, beschloss er sein künstlerisches Oeuvre mit der Missa Solemnis und der berühmten 9. Sinfonie, die mit nur drei Sätzen und Schlusschor auskam, nachdem er bewusst gegen die Norm mit vier Sätzen verstiess. Ich habe mich mit der gängigen Literatur seit über 40 Jahren beschäftigt und darf aus eigener Einschätzung bestätigen, dass er wohl bestimmt eine einzige Botschaft an die Nachwelt, ja vielleicht sogar an das übrige Universum hatte: Liebe und Freiheit für die Menschen (von sozialer Abhängigkeit)! Seine langjährige Taubheit war wohl die grösste Prüfung in seinem Leben, aber der Widerstand gegen die aus seiner Sicht angeblich gottgewollte Obrigkeit, bestehend aus Aristokraten, die qua Geburt sich anmassten, die Regierung über Jahrhunderte über die Menschheit zu stellen, war für jeden greifbar, dem er begegnete, auch den Aristokraten, die ihn unterstützten. Seine Botschaft sollte uns Ansporn sein, nicht jeden sich selbst Ermächtigten kritiklos zu akzeptieren ...


Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen

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