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Leserbrief

Populistischer Stimmenfang der DpL

Ingo Nachbaur, Schlossergasse 2, Feldkirch | 28. Januar 2021

Herr Rehak, Präsident der Demokraten pro Liechtenstein, erwähnt in seiner Replik auf den Leserbrief von Herrn Endrizzi, dass unterschiedliche Sozialleistungen «nicht miteinander vermischt werden» sollen. Dabei entsteht der Eindruck, dass Herr Rehak selbst nicht davor zurückschreckt, verschiedene Themen in einen Topf zu werfen. Wer finanziert denn die Familienausgleichskasse in Liechtenstein? Das sind nicht die einfachen Steuerzahler, sondern die Arbeitgeber. Warum müssen immer wieder die Grenzgänger als Sündenböcke herhalten? Wir füttern die AHV und IV mit 4,7 Prozent unseres Lohns. Wir füttern im Übrigen auch die ALV mit 0,5 Prozent unseres Lohns, obwohl wir in Liechtenstein gar keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben. Und wie Sie wissen, fliessen auch 4 Prozent unseres Bruttolohns als Quellensteuer direkt in die liechtensteinische Staatskasse. Den Wahlkampf auf dem Rücken der Grenzgänger auszutragen, zeugt von politischer Kurzsichtigkeit, Ideenlosigkeit und nicht zuletzt auch Respektlosigkeit gegenüber den Betroffenen.

Ingo Nachbaur, Schlossergasse 2, Feldkirch

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