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Leserbrief

Mediale Gleichschaltung

Georg Kieber, Binzastrasase 6, Mauren | 23. Dezember 2020

Damit kein Bezug zur Gegenwart hergestellt werden kann, greife ich weit zurück: Im September 2002 glaubten 80 Prozent, dass der Irak Massenvernichtungswaffen habe. Es gab diese Waffen nicht, nach dem schrecklichen Krieg kam die Wahrheit ans Licht. Gedankensprung. Das Leben dürfte seinen Ausgang in Viren genommen haben. Sie treiben seit Jahrmillionen Kreisläufe an, die das Leben zum Gedeihen benötigt (B. Moore, Astrophysiker). Sie gaben den Impuls für den Sprung zum Säugetier. Ohne Viren würden wir noch heute Eier legen. Nun führen wir einen Weltkrieg gegen diese Wesen, Krieg, auch in der Rhetorik, Appell zu Disziplin und Durchhaltwillen bis hin zur soldatenhaften Uniformierung als Gesichtslose. Irritierend ist die flächendeckende politische und mediale Gleichschaltung. Kaum je zuvor hatten Politiker so viel Macht, und je stärker sie uns in der Lebens- und Berufsausübung beschneiden, umso grösser die mediale Zustimmung. Täglich werden wir zugeschüttet von detaillierten Zahlen und Hochrechnungen, um die Illusion zu erzeugen, sie hätten das Virus mit mathematischer Exaktheit im Griff, Zusammenhänge zwischen positivem Test, Infektion und Krankheit werden weder dargestellt, noch infrage gestellt. 30 Prozent der Infektionen erfolgen angeblich in der Familie, 30 Prozent sind unbekannt, die Gastronomie wird mit 2,8 Prozent erfasst und – wird geschlossen. Wie lässt sich das begründen? Dr. Marc Risch sprach vom sprunghaften Anstieg der Suchtkranken, im Jahr 2030 sei Depression die häufigste Erkrankung, Millionen Menschen haben ihre Arbeit verloren, derweil die 10 reichsten Personen ihr Vermögen im laufenden Jahr um 40 Prozent auf 1086 Milliarden Dollar steigerten, die WHO spricht von einer Verdoppelung der Armut weltweit und von entsprechender Zunahme der Unterernährung bei Kindern. All dies ist massgeblich auf die gleichgeschalteten Lockdowns zurückzuführen. Und dennoch stellt kaum jemand die Frage nach der Verhältnismässigkeit zwischen den Coronadirektiven und deren Folgen. Nun kommt die angeblich erlösende Impfung und die Impfpflicht durch die Hintertür. Und schon wieder mediale Hochstimmung. Wenn ich an die Risiken und Nebenwirkungen gemäss Beipackzettel von banalen Medikamenten denke, verblüfft die Unbekümmertheit gegenüber der Impfung. Ärzte und Politiker sollten uns mindestens erklären, ob wir, geimpft, nicht mehr ansteckend sind, welchen Wirkungsgrad die Impfung hat, wie lange wir immun sind und verantwortlich bestätigen: Die Impfung hat keine Nebenwirkung in Kombination mit anderen Medikamenten, bei Vorerkrankungen, Allergien oder Schwangerschaften. Die Wahrheit hat es zwar in sich, dass sie durchbricht, nur, manchmal, erst wenn die Sache gelaufen ist.

Georg Kieber, Binzastrasase 6, Mauren

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