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Leserbrief

Die Brühe von der Brühe … macht die Suppe dünn

Dr. Norbert Obermayr, DpL-Kandidat, Auf Berg 44, Mauren | 17. Dezember 2020

Frei nach «50 Geschichten vom Hodscha Nasreddin». Auch wenn falsche Aussagen mehrfach wiederholt werden, sie werden dadurch nicht richtiger. Eine Antwort auf die Leserbriefe von Herrn William Gerner vom 13. August und vom 2. Dezember 2020 im «Volksblatt» und im «Vaterland».
Ein Neinsager muss per se noch kein destruktiver Mensch sein! Sind Sie überzeugt, werter Leserbriefschreiber, dass 10 382 Liechtensteiner Nein zur S-Bahn-gestimmt haben, damit Sie bessere Wahlchancen haben? Sie glauben, dass 62 Prozent der Stimmbürger falsch entschieden haben. Oder waren die Argumente doch nicht überzeugend. Unabhängig von Ihrer Sichtweise: Warum vertrauen so viele Menschen nicht (mehr) den verantwortlichen Politikern? Haben sie etwa den Kontakt zum Volk verloren?
Die Wiederholung macht die «Suppe dünn» und verunmöglicht es, Lösungen zu sehen. «Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.» Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich vermutlich einer der wenigen Liechtensteiner bin, der sich neben der amtlichen Planungsgruppe konkrete Gedanken über die Mobilität gemacht hat und ein eigenständiges Modell entwickelt hat. Wenn es gar nicht diskutiert wird, kann es auch nicht beurteilt werden. Ich habe eine umfangreiche und konstruktive Stellungnahme sowohl zum Mobilitätskonzept als auch zur S-Bahn geschrieben. Mehr als konstruktiv arbeiten kann ich nicht tun!
Ihr Vorwurf, werter Schreiben, geht somit ins Leere. Aber angepatzt ist angepatzt und entspricht Ihrer populistischen Rhetorik ohne Sub­stanz. Sie schreiben, bis heute keine Idee gelesen zu haben. Dann haben Sie meine Stellungnahmen nicht gelesen und auch die Broschüre des überparteilichen Komitees «S-Bahn NEIN» an alle Haushalte nicht angeschaut, dort waren auf Seite 4 Ziele formuliert.
Jeder Liechtensteiner hat bei der kommenden Wahl die Möglichkeit, etwas völlig anderes zu wählen, statt mehr vom gleichen Falschen – das das Land nicht weiterbringt. Die DpL wird sich für eine vernünftige Mobilität einsetzen.
Dafür stehe ich.

Dr. Norbert Obermayr, DpL-Kandidat, Auf Berg 44, Mauren

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