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Leserbrief

Corona als Chance

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 12. Dezember 2020

Vielen ist «The Great Reset» ein Begriff. Klaus Schwab, Gründer des «World Economic Forums» (WEF), hat in Büchern sowie Videos offengelegt, welche Pläne er zusammen mit einer auserwählten Elite hegt. In seinem Buch mit dem Titel «Covid-19», das er zusammen mit Thierry Malleret geschrieben hat, legen die beiden offen, was ihnen vorschwebt. Die Covid-Pandemie sowie die erzeugte Angst sollen genutzt werden, um weltweite Ziele einer «Nachhaltigkeit», «Gleichheit» und «Fairness» durchzusetzen. Es gebe eine Welt «vor Corona» und eine Welt «nach Corona» mit einer neuen Normalität. Offenbar verstehen sich «elitäre Kräfte» in einer Rolle als «Wegweiser» für die Menschheit, mit der Absicht, eine neue Weltordnung aufzugleisen. Die beiden Autoren halten es für unabdingbar, dass die Wirtschaft mittels Lockdowns heruntergefahren wird, obwohl mittlerweile die Gefährlichkeit von Covid-19 stark relativiert wird und es als bestätigt gilt, dass Covid-19 für weit über 99 Prozent der Inifzierten nicht tödlich verläuft. Die beiden Herren glauben, dass ein erneuter Konjunkturaufschwung erst in 24 Monaten wieder denkbar sei. Eine Rückkehr zur «Normalität» sei erst möglich, wenn man einen Impfstoff gegen das Virus gefunden habe. Die Apostel versprechen uns den Tod des Neolibaralismus mit seinem «Marktfetischismus». Die Corona-Epidemie befeuere eine gesellschaftliche Ungleichheit und es bestehe die Gefahr von sozialen Unruhen. «Es sei wünschenswert, sich vom Ansatz Margaret Thatchers zu distanzieren und zur aktiven Gestaltung nachhaltiger Märkte überzugehen.» Liest man Schwabs Buch «Die vierte industrielle Revolution», das vor vier Jahren erschienen ist, wird einem klar, wohin die Reise gehen soll. So schreibt Klaus Schwab, dass Güter und Dienstleistungen schon in wenigen Jahren nicht mehr gekauft, sondern nur noch gemietet werden können. Damit gäbe es keinen Besitz mehr und eine totale Überwachung nach dem Vorbild Chinas macht den Eigentumsbegriff überflüssig. «Das private und gesellschaftliche Leben werde durch allgegenwärtige Algorithmen künstlicher Intelligenz geregelt.» Menschen, die sich mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen, demonstrieren im Prinzip schon eine widerstandslose Haltung und werden gewisse Kräfte befeuern. Im Resultat soll es eine Privatsphäre für den Menschen nicht mehr geben. Es wird den Gesellschaftsklempnern nicht gelingen, die menschliche Natur nachhaltig zu verändern. Am Vorhaben, den Menschen gleichzuschalten und zu entwurzeln, scheiterten schon die Marxisten – trotz ihrer Massenmorden; und es ist zu hoffen, dass auch jetzt dieser gefährliche Unsinn von libertären Kräften gestoppt wird.

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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