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Leserbrief

«Das kann doch nicht sein»

Engelbert Schurte, Sägastrase 27, Triesen | 11. Dezember 2020

Was soll das? Die Auslagerung der Post Triesen! Das kann doch nicht sein, dass eine so gut organisierte und funktionierende Poststelle umgesiedelt wird. Und das, ohne die treuen Kunden und Einwohner zuvor zu fragen, was sie davon halten.
Die Liechtensteinische Post AG und das bestehende Postgebäude sind Eigentum des Landes Liechtenstein. Warum dann in eine Privatliegenschaft zügeln? Das Gebäude ist geradezu prädestiniert für eine Poststelle. Viel Platz, genügend Postfächer, gute Zu- und Abfahrt für PKWs, genügend Parkplätze, guter Zugang für Fussgänger und Radfahrer, ein «Drive-through» für frankierte Briefe usw. Die Abholung von grossen Mengen Paketen kann durch die separate Zufahrt gut abgewickelt werden. Niemand kommt sich in den Weg – was gerade in Zeiten von Corona sehr wichtig ist. Am jetzigen Poststandort in Triesen kann man Menschensammlungen gut vermeiden, einander aus dem Weg gehen und seine Postgeschäfte zufriedenstellend vor Ort erledigen.
Ich finde, die Regierung und der Landtag sollten sich nochmals dringend Gedanken über die geplante Umsiedlung machen. Es braucht keine Umänderungen oder Umplanungen von gut Funktionierendem und Etabliertem, welches nur den Steuerzahler belasten und keinen Mehrwert, sondern eine Verschlechterung, für den Postkunden und den Einwohner Triesen bringen wird. Ich hoffe, die Regierung und der Landtag machen sich nochmals Gedanken über das geplante Vorhaben und kommen zum Entschluss, die Poststelle im jetzigen Gebäude zu belassen.
Ein treuer Kunde der Poststelle in Triesen seit 60 Jahren.

Engelbert Schurte,
Sägastrase 27, Triesen

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