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Leserbrief

Nicht-Veröffent­lichung von Leserbriefen

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 4. Dezember 2020

Während der vergangenen Monate wurden einige meiner Leserbriefe von unseren Landeszeitungen nicht abgedruckt. Wobei sich das «Volksblatt» viel einschränkender (restriktiver) zeigte als das «Vaterland».
Man nennt die Medien bekanntlich die Vierte Gewalt. Weil sie die Volksvertretung (Parlament), die ­Judikative (Gerichte) und die Regierung kontrollieren sollen. Leserbriefe widerspiegeln die ungefilterte, freie Meinung einzelner Bürger. Und machen gerade auch deshalb Sinn. Umso mehr, weil die Freiheit in diesen Zeiten in grösster Gefahr ist. Nicht zuletzt wegen Corona.
Zu hoffen, dass sich unsere Landeszeitungen der Richtlinie Nr. 5.2 des Schweizer Presserats bewusst sind, wo es heisst: «Der Meinungsfreiheit ist aber gerade auf der Leserbriefseite ein grösstmöglicher [!] Freiraum zuzugestehen, weshalb die Redaktion nur bei offensichtlichen Verletzungen der Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten einzugreifen hat.»

Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

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