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Leserbrief

Lieber Ludwig

Christoph Beck, Steinortstrasse 3, Triesenberg | 2. Dezember 2020

Zum Leserbrief von Ludwig Schädler, erschienen in der «Volksblatt»-Montagausgabe (30. November):
Danke, dass Du immer wieder an mich denkst. Dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung und mir persönlich sind die von Dir angesprochenen Versprechungen wichtig. Sowohl die Gemeinderäte als auch ich werden an ebensolchen Versprechungen gemessen, das nächste Mal anlässlich der Gemeinderatswahlen in ungefähr zwei Jahren. Bei der Erarbeitung der Dorfzentrumsgestaltung involvierten wir mehrmals verschiedenste Gruppierungen und hörten uns von der 8-jährigen Schülerin bis zum über 90-Jährigen jede und jeden an, der/die sich dazu äussern wollte. Du warst leider nie dabei.
Zuhören gehört genauso zu meinem Beruf wie andere Meinungen anzuhören, diese zu akzeptieren und immer wieder den Konsens zu suchen.
Ich will und kann nicht auf alle Details Deines Leserbriefs eingehen, nur zwei Sachen sind mir wichtig: Ich bin der mittlerweile 42-jährige Neffe meines von Dir genannten Göttis, er darf sich dank unserer Meinungsfreiheit genauso offen äussern wie Du und ich. Des Weiteren ist die temporäre Aussiedlung der Museumsgemälde, -plastiken und -skulpturen keineswegs vertragswidrig, das wurde abgeklärt. Wie Du mit der politischen/persönlichen Gesinnung des Künstlers klarkommst, bleibt Dir überlassen.
Lieber Ludwig, leider erhielt ich seit Deinem Ausscheiden aus der Gemeinde – abgesehen von Deinen Leserbriefen und einigen E-Mails – keinen wirklich konstruktiv-kritischen Beitrag mehr von Dir.
Den persönlichen Dialog mit mir lehnst Du ab. Bitte verschwende keine unnötigen Gedanken an mich, sondern geniesse den Moment und die bevorstehende Adventszeit in Deiner wohlverdienten Pension.
Ich wünsche Dir eine besinnliche Zeit im Kreise Deiner Familie.

Christoph Beck,
Steinortstrasse 3, Triesenberg

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