Leserbrief

Die Liebe und das weitere Vorgehen

Jo Schädler Eschnerstrasse 64, Bendern | 23. November 2020

Nun ist Frau Karin Jenny mit einem Leserbrief, Frau Ruth Rieger zu Hilfe eilend, endlich am Samstag doch noch aufgetaucht. Erfreulich, denn ich hatte sie schon ein wenig vermisst. Beide, Rieger und Jenny, sind sich einig, dass ich mich einem neuen Hobby zuwenden sollte; weil, wie Frau Jenny sich ausdrückte, ich am Ende des Gartenzaunes angelangt wäre. Obwohl beide, weder mich persönlich, noch den Umfang meiner vielen Interessen nicht einmal erahnen können, sollten vor allem wir Männer Nachsicht üben. Denn auch wir wissen nicht, wie wir im Alter sein werden und was es aus uns alles noch machen wird. Schön, aber dass sich beide auf den grossen Philosophen der Wahrheit, Arthur Schopenhauer, den auch ich sehr schätze, besinnen und von seinem wertvollsten Zitat lüstern und gierig Gebrauch machen. Diese recht brauchbare Lebensweisheit von ihm, die da lautet: «Wenn einem die Argumente ausgehen, sollte man zur Beleidigung greifen. Denn eine Grobheit besiegt jedes Argument.» Dabei fällt mir wieder ein, dass Frau Karin Jenny einst im Märzen in einem Leserbrief die Feststellung machte, dass es ein offenes Geheimnis wäre, mit welchem Körperteil ich, Jo Schädler, denken würde. Da sie mir nun vorschlägt, ich solle eine Patientenverfügung machen, werde ich wohl zusammen mit einem erfahrenen Chirurgen sehen, was ich in dieser Angelegenheit für die liebe Karin tun könnte.

Jo Schädler
Eschnerstrasse 64, Bendern

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